London - Sie hofften, sie bangten, sie zitterten - und wurden am Ende enttäuscht: Nichts hätten sich die heimischen Fans beim Wimbledon-Finale zwischen Roger Federer und Andy Murray sehnlicher gewünscht, als mit Murray endlich wieder einen Briten bei dem Traditionsturnier siegen zu sehen.
Da war Premierminister David Cameron, der sich auf der Tribüne eine Auszeit vom politischen Alltag nahm. Da war Anna Wintour, Chefredakteurin der US-"Vogue", die für ein paar Stunden die Welt der Mode hinter sich ließ. Da war das Ehepaar Beckham, das auf den ersten britischen Sieger seit 1936 hoffte.
Und wie üblich war auch die Königsfamilie vertreten: Die Duchess of Cambridge saß mit ihrer Schwester Pippa Middleton auf der Tribüne. Die beiden wurden schon oft bei großen Turnieren auf den Zuschauerrängen gesehen.
Doch niemand im ganzen Tennisstadion schien von dem packenden Finale so mitgenommen wie Murrays Freundin Kim Sears. Ihr war die Anspannung deutlich anzumerken. Als ihr Freund sich nach seiner Niederlage sehr emotional beim Publikum bedankte und Federer würdigte, war es auch um Sears' Contenance geschehen - bei ihr flossen Tränen.
ulz
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