Wirbelsturm "Sandy": Lady Gaga spendet eine Million Dollar für Opfer

"Ein Geschenk für New York und das Amerikanische Rote Kreuz": Die Pop-Sängerin Lady Gaga unterstützt die Opfer des Hurrikans "Sandy" mit einer Spende von einer Million Dollar. Derweil bedroht das nächste Unwetter die US-Ostküste - der Wintersturm "Athena" bereitet große Sorgen.

Lady Gaga (im Oktober in Reykjavik): Ohne New York "wäre ich nicht die Frau, die ich bin" Zur Großansicht
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Lady Gaga (im Oktober in Reykjavik): Ohne New York "wäre ich nicht die Frau, die ich bin"

New York - Ihre Heimat ist ihr heilig: Lady Gaga liebt ihren Geburtsort New York City. Jetzt will sie den Bewohnern der vom Wirbelsturm "Sandy" gebeutelten Stadt helfen und die Opfer des Hurrikans mit einer Million Dollar unterstützen.

Die 26-jährige Musikerin gab das "Geschenk für New York und das Amerikanische Rote Kreuz" am Mittwoch auf ihrer Website littlemonsters.com bekannt. Ohne New York, die Lower Eastside, Harlem, die Bronx und Brooklyn "wäre ich nicht die Frau oder Künstlerin, die ich heute bin", schreibt Lady Gaga in ihrem Eintrag.

Sie empfinde große Dankbarkeit für ihre Heimatstadt - einen Ort, der für Ehrgeiz, Erfolgsdrang und Mitgefühl stehe. Sie wollte sich zusammen mit ihren Eltern Joe und Cynthia und ihrer Schwester Natali mit der Geldspende bedanken und dabei mithelfen, die Geisteskraft der Stadt, die sie so sehr inspiriert, wieder aufzubauen.

Rund eine Woche nach dem Wirbelsturm "Sandy" sind Hunderttausende Menschen an der US-Ostküste immer noch ohne Strom, Licht, Wasser und Heizung. Derweil bedroht ein weiterer Wintersturm die schwer betroffenen Bundesstaaten New York und New Jersey.

Vorbereitung auf "Athena"

Der Wintersturm "Athena" soll Meteorologen zufolge am Mittwochabend Ortszeit auf die Bundesstaaten New York und New Jersey treffen und Kälte, Regen, Schnee und starke Windböen mit sich bringen. Auch Überschwemmungen seien möglich. Dutzende Menschen, die in tiefer gelegenen Gebieten leben, wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen, berichtete die "New York Times". Die Fluglinien strichen Hunderte Flüge von und nach New York und New Jersey.

In New York fiel am Mittag bei eisigen Temperaturen der erste Schnee des Jahres in dicken Flocken vom Himmel. Er blieb zunächst aber nicht liegen. In Teilen der Bundesstaaten New York, Pennsylvania und New Jersey haben Experten dagegen bis zu sechs Zentimeter Schnee vorausgesagt.

Der neue Sturm soll den Meteorologen zufolge zwar deutlich schwächer als sein Vorgänger - er trifft aber auf eine von "Sandy" teils bereits schwer verwüstete Region, die noch lange nicht wieder zum Alltag zurückgekehrt ist. "Einige der tiefer liegenden Gebiete - besonders die, die bereits überflutet worden sind - sind gerade sehr verletzlich", sagte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg.

bos/dpa/AP

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1. Respekt!
to5824bo 07.11.2012
Zitat von sysopAFP"Ein Geschenk für New York und das Amerikanische Rote Kreuz": Die Pop-Sängerin Lady Gaga unterstützt die Opfer des Hurrikans "Sandy" mit einer Spende von einer Million Dollar. Derweil bedroht das nächste Unwetter die US-Ostküste - der Wintersturm "Athena" bereitet große Sorgen. http://www.spiegel.de/panorama/leute/wirbelsturm-sandy-lady-gaga-spendet-eine-million-dollar-fuer-opfer-a-865976.html
So ist das halt in den USA. Es gibt (leider) stets zu wenig institutionalisierte Hilfe, dafür aber eine Menge Leute, die in gut kommunitaristischer Weise im Notfall die Scheckkarte zücken. Respekt dafür der gaga Lady, dass sie sich da da einreiht!
2. *das
pillorello 08.11.2012
*ist großartig! Finde ich sehr gut.
3. tue gutes
pefete 08.11.2012
aber sprich nicht drüber...
4. Warum nicht?
to5824bo 09.11.2012
Zitat von pefeteaber sprich nicht drüber...
Ich kann Ihre Haltung durchaus verstehen. Ich bin auch so erzogen worden. Ich frage mich aber: Warum eigentlich soll nicht darüber gesprochen werden? Es werden täglich so viele negative Schlagzeilen erzeugt, warum sollte man diese gute Nachricht nicht nennen? Warum sollten wir nicht lesen, dass diese Lady eben nicht nur gaga ist (wenn sie sich z.B. mit aus echtem Fleisch geschnetzelten Schnitzeln als Ganzkörperanzug kleidet), sondern auch wirklich Gutes zu tun weiss und auch tut? Klar nutzt eine solche Spende auch ihrem Renommee, aber ich kenne durchaus miesere Formen der Werbung... Darum nochmals: Respekt!
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