Hamburg Yoko Ono mahnt Bar "John Lemon" ab

Frau Ono hat Langeweile: Die Hamburger Szenekneipe "Yoko Mono" musste sich bereits umbenennen, nun nimmt sich die Witwe eine weitere Bar vor. Auch eine polnische Limonade darf nicht länger ähnlich wie der Beatles-Sänger heißen.

Yoko Ono 2015
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Yoko Ono 2015


Die Künstlerin und John-Lennon-Witwe Yoko Ono geht erneut juristisch gegen den Hamburger Barbetreiber Nima Garous-Pour vor. Nachdem sie bereits mit einer Unterlassungserklärung erwirkt hatte, dass Garous-Pour eine seiner Kneipen nicht mehr "Yoko Mono" nennen darf, ist nun seine zweite Bar, das "John Lemon", im Visier der Witwe von John Lennon.

Der Rechtsanwalt von Garous-Pour, Jens Kristian Peichl, bestätigte damit einen Bericht der "Bild". Demnach will Yoko Ono eine Namensänderung der Bar erzwingen. Um die Prozesskosten tragen zu können, bestehe die Überlegung, eine Crowdfunding-Kampagne zu starten, sagte Anwalt Peichl.

Erst im September wurde bekannt, dass die Limonade einer polnischen Firma nicht länger "John Lemon" heißen darf. Die Firma habe das Vermächtnis John Lennons missbraucht, um ihren Softdrink zu verkaufen, argumentierten die Anwälte von Yoko Ono.

Vor rund einer Woche bestätigte das Hamburger Zivilgericht die einstweilige Verfügung, die Garous-Pour die Verwendung des Namens "Yoko Mono" untersagt. Rund 6000 Euro müsste der Barbetreiber zahlen, sollte er nicht in die nächste Instanz gehen. Die Bar wurde 17 Jahre lang betrieben.

koe/dpa



insgesamt 45 Beiträge
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Benjowi 24.11.2017
1. Armselig
Man kann alles übertreiben-geldgierig und geistig armselig diese Frau!
syracusa 24.11.2017
2.
Zitat von BenjowiMan kann alles übertreiben-geldgierig und geistig armselig diese Frau!
Naja, ich würde hier eher erst mal feststellen, dass v.a. diejenigen geldgierig und armselig sind, die die Bekanntheit fremder Namen für Zwecke der persönlichen Bereicherung ausnutzen wollen. Sie können doch nicht ernsthaft annehmen, dass die Betreiber der Bar "Yoko Mono" diesen Namen ohne Bezug zum Namen von Yoko Ono gefunden haben? Warum haben die nicht erst mal nachgefragt? Warum können sich diese armseligen Möchtegernbereicherer denn keine eigenen Namen ausdenken, und diese dann zur Bekanntheit führen?
mcbarby 24.11.2017
3.
Ist mir absolut schleierhaft auf welcher Rechtsgrundlage derartige Entscheidungen gefällt werden. Solchen Schwachsinn würde ich gar nicht erst zur Klage zulassen und Frau Ono eine Unterlassungsverfügung ausstellen. Unsere Gerichte sind jetzt schon überlassen und dann müssen sie sich noch mit solchem Unfug befassen. Ein Trauerspiel!
w.weiter 24.11.2017
4. Grotesk.
Die Dame, die sicherlich unbekannt geblieben wäre, tja hätte John Lennon sie nicht geehelicht, sollte stolz sein. Die Dame, die Multi-Millionärin, möge sich schämen. John Lennon, eine Legende. "Pink Lemon", "John Lemon" hält die Erinnerung u.a. an diesen Künstler weiter in aller Bewußtsein. Schade drum. Frau Yoko, Jahrgang 1933, geht es um Mio´s. Verfügung gegen "Yoko Mono" in HH? Soll die Dame doch bitte "Yokohama" verklagen, ist auch "Yoko" drin. DISGUSTABLE!!!
andros0813 24.11.2017
5.
tja, so ist das mit der gerechtigkeit...eine bedeutunglose frau tut sich mit einem bekannten künstler zusammen, erlangt durch seinen namen bekanntheit, erbt dann millionen und verdient weiterhin sehr viel geld mit einem namen, der nicht ihrer ist..wie gestört muss diese frau sein, das sie weltweit gegen das vorgeht, was sie zu dem werden ließ, was sie heute ist..
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