Klatsch und Knatsch Verliebt, verlobt, vertrieben

Die Promi-Meldungen stehen diese Woche im Zeichen der Liebe: Paris Hilton ist verlobt, Ellen Page verheiratet - und die Queen wird wieder Uroma.

DPA

Gute Nachrichten aus dem britischen Königshaus - und dieses Mal geht es nicht um Prinz Harrys Hochzeit. Die Enkelin von Königin Elizabeth II., Zara Tindall, 36, und ihr Mann Mike, 39, erwarten ihr zweites Kind. Das teilte ein Sprecher des Paares mit. Die Queen und die königliche Familie seien "sehr erfreut" hieß es in London aus dem Buckingham-Palast.

Im vergangenen Jahr hatte Tindall ein Baby verloren. Sie ist die Tochter von Prinzessin Anne und deren erstem Ehemann Mark Phillips. Für Elizabeth II. wäre es Urenkel Nummer sieben. Wann das Baby der Tindalls auf die Welt kommen soll, ist noch nicht bekannt.

Aber natürlich gibt es auch diese Woche Neuigkeiten von der royalen Hochzeit: Wenn Meghan Markle und Prinz Harry im Mai "Ja" sagen, müssen die Straßen frei von Obdachlosen sein - zumindest, wenn es nach dem britischen Kommunalpolitiker Simon Dudley geht. In einem Tweet schrieb er, dass er die Polizei auffordere, sich vor der königlichen Hochzeit um die "Epidemie von Obdachlosigkeit und Landstreicherei" zu kümmern.

Später betonte er, dass viele Bettler in der Stadt seiner Ansicht nach nicht wirklich obdachlos sind. Die Restlichen hätten Dudley zufolge "alle Unterstützungsangebote" abgelehnt. Seine Forderung löste Kritik aus: Murphy James vom Windsor Homeless Project sagte dem "Guardian" zufolge, Obdachlose würden nicht aus freien Stücken auf der Straße schlafen und betteln. Ob Dudleys Plan im Sinne des sozial engagierten Paares Prinz Harry und Meghan Markle ist?

Ellen Page hat schon "Ja" gesagt. Die Schauspielerin und die Choreografin Emma Portner haben geheiratet. Die beiden Kanadierinnen veröffentlichten auf ihren Instagram-Seiten ein Foto mit ihren Händen mit Hochzeitsringen.

"Kann es nicht glauben, dass ich diese außergewöhnliche Frau nun meine Ehefrau nennen kann", schrieb Page, 30, zu dem Foto. "Ich liebe dich", fügte Portner, 22, hinzu. Page hatte 2014 öffentlich darüber gesprochen, dass sie es satt habe, sich zu verstecken; mit einer emotionalen Rede machte sie damals auf einer Konferenz ihre sexuelle Orientierung bekannt.

Es soll ja Leute geben, die nach "Game of Thrones" geradezu süchtig sind, sich über jede noch so kleine Nachricht zu der Fantasyserie freuen. Auf diese Zielgruppe der Hardcore-Fans zielt wohl auch die britische Post mit einer besonderen Briefmarkenkollektion ab: Zentrale Figuren sind auf den einzelnen Marken verewigt - auch solche, die in der Serie bereits das Zeitliche gesegnet haben (keine Sorge, wir verkneifen uns die Spoiler).

Einst dominierte Mike Tyson seine Gegner im Boxring - nun möchte er es als Geschäftsmann ruhiger angehen lassen: Tyson hat vor, eine Cannabisplantage in Kalifornien aufzubauen. Dort ist seit Jahresbeginn der Marihuana-Verkauf auch an Kunden erlaubt, die keinen medizinischen Bedarf haben. Auf 16 Hektar Fläche will Tyson nicht nur Marihuana anbauen, sondern auch einen Campingplatz und ein Zentrum zur Weiterbildung in allen Fragen des Marihuana-Anbaus einrichten.

Paris Hilton - wer war das noch mal? Sie wissen schon: Hotelerbin, Sextape, It-Girl. Klingelt's? Zuletzt ist es ruhig geworden um den Reality-TV-Star. Doch nun hat sie sich zurückgemeldet. Mit guten Nachrichten. Denn die 36-Jährige ist verlobt, wie sie dem Klatschportal "People" bestätigte. In den Bergen von Aspen im US-Bundesstaat Colorado fiel Schauspieler Chris Zylka vor ihr auf die Knie. "Ich bin so froh, dass ich mit der Liebe meines Lebens und meinem besten Freund verlobt bin", sagte Hilton laut "People".

300 gegen Sexismus - so viele Hollywoodstars haben sich für eine Aktion gegen sexuelle Belästigung zusammengeschlossen. Die Initiative heißt "Time's Up" (Die Zeit ist um). Ihr haben sich Größen wie Jennifer Aniston, Reese Witherspoon oder Gwyneth Paltrow angeschlossen.

Laut "New York Times" haben die Stars mit ihren Spenden einen Fonds für Rechtsbeihilfe eingerichtet, der bereits über 13 Millionen Dollar verfüge. Die Initiative will sich außerdem für mehr Gleichheit in Filmstudios und Talentagenturen einsetzen und Gesetze voranbringen, die Firmen für sexuelle Übergriffe am Arbeitsplatz bestrafen sollen.

ulz/jpz/bbr



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