Brand in Lieberoser Heide Amt geht offenbar das Geld für Löschhubschrauber aus

Seit Mai brennt es immer wieder in der Lieberoser Heide. Löschhubschrauber kamen in dem schwer zugänglichen Gebiet zum Einsatz. Nun bekommt das Amt offenbar finanzielle Probleme.

Feuerwehrleute auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Südbrandenburg
DPA

Feuerwehrleute auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Südbrandenburg


Mehrfach brannte es in diesem Sommer in der Lieberoser Heide im Südosten Brandenburgs. Die vielen Brände haben offenbar zu finanziellen Engpässen beim Amt Lieberose/Oberspreewald geführt, wie unter anderem die "Berliner Morgenpost" unter Bezug auf dpa-Informationen berichtete.

Das Amt sehe sich demnach nicht in der Lage, Löschhubschrauber weiter aus eigenen Haushaltsmitteln zu finanzieren und habe deshalb den Landkreis und das Land um Hilfe gebeten, sagte Amtsdirektor Bernd Boschan dem Bericht zufolge der Nachrichtenagentur. Das Amt habe in diesem Jahr schon viel Geld aus den Haushaltsmitteln für Löscharbeiten ausgeben müssen, das dann an anderer Stelle fehle.

Seit Sonntag bekämpfen Einsatzkräfte wieder einen Waldbrand in der Lieberoser Heide nahe Groß Liebitz (Dahme-Spreewald). Zunächst sei rund ein Hektar Fläche betroffen gewesen. Dann weiteten sich die Flammen in der Nacht nach Angaben der Feuerwehr-Regionalleitstelle Lausitz auf zwischen fünf bis zehn Hektar aus.

Teile des Brandgebietes in der Lieberoser Heide sind nach Angaben des Landkreises mit Munition belastet und schwer zugänglich (Ein Interview zu dem Thema lesen Sie hier). Bei der Fläche handelt es sich um einen ehemaligen Truppenübungsplatz.

Deshalb kamen über den Sommer immer wieder Löschhubschrauber der Bundeswehr und Bundespolizei zum Einsatz. Bei Großbränden ist der Landkreis zuständig, bei kleineren Bränden das Amt. Im Juli hatte es einen Großbrand auf 400 Hektar Fläche gegeben.

pia

Mehr zum Thema


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.