London: Fuchs greift schlafende Babys in Wohnhaus an
Zwei neun Monate alte Zwillingsschwestern sind in London Opfer eines Fuchses geworden, der sich in ein Wohnhaus verirrt hatte. Das Tier biss die Babys in Gesicht und Beine und verletzte sie schwer.
London - Das Tier gelangte durch eine offene Terrassentür in das Wohnhaus im östlichen Londoner Stadtteil Homerton. Das teilte die Polizei am Montag mit.
Der Fuchs lief im Haus die Treppe hinauf ins Kinderzimmer, dort biss er die beiden neun Monate alten Zwillingsschwestern in Gesicht und Beine. Die schwer verletzten Säuglinge mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Eltern saßen vor dem Fernseher und wurden erst durch die Schreie ihrer Babys auf den Eindringling aufmerksam.
Füchse leben inzwischen häufig in London und anderen Großstädten. Der letzte Angriff im Stadtgebiet auf einen Menschen liegt allerdings schon sechs Jahre zurück. Damals war ein Rentner in seinem Garten in Edinburgh das Opfer. Tollwut gibt es in Großbritannien praktisch nicht, Tiere werden an der Grenze streng untersucht.
pad/AFP
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