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London: 23-Jähriger steigt britischem Parlament aufs Dach

Ein junger Mann ist in der Nacht auf dem Dach des Parlamentsgebäudes in London hin und her gelaufen - bis ihn die Polizei schließlich festnahm. Warum er das getan hat? Noch schweigt der 23-Jährige.

London - Wie konnte der 23-Jährige auf das Dach des britischen Parlaments steigen? Und warum tat er das? Die Aktion eines jungen Mannes stellt die Londoner Polizei vor Rätsel. Nachdem er in der Nacht zum Sonntag vor den Augen der Polizisten auf dem Dach des Regierungsgebäudes hin und her lief, nahmen sie ihn schließlich wegen des Verdachts auf Sachbeschädigung und wegen Hausfriedensbruchs fest.

Der 23-Jährige habe keinerlei Aussagen zum Hintergrund seiner Aktion gemacht, informierte die Polizei. Sie habe stundenlang mit dem Mann verhandelt, jedoch erfolglos. Unklar war zunächst auch, wie er auf das Dach des bewachten Gebäudes gelangen konnte.

Das Parlamentsgebäude war in der Vergangenheit immer wieder Anziehungspunkt für Aktivisten, etwa von der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Eine erste Befragung des jungen Mannes habe noch keine Erkenntnisse gebracht, teilte Scotland Yard anschließend mit.

vek/dpa/AP

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 3 Beiträge
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1. Das ist genau wie mit dem Mount Everest
dunnhaupt 08.03.2015
Es bedarf keines besonderen Grundes. Das bloße Dasein des Berges ist bereits eine Herausforderung. Man besteigt ihn einfach, "weil er da ist".
2.
syracusa 08.03.2015
Zitat von dunnhauptEs bedarf keines besonderen Grundes. Das bloße Dasein des Berges ist bereits eine Herausforderung. Man besteigt ihn einfach, "weil er da ist".
Ich fand schon seit jeher, dass die Tatsache, dass ein Berg existiert, viel mehr Grund dazu gibt, ihn NICHT zu besteigen. Das ist auch wesentlich weniger anstrengend, und führt im Ergebnis zum gleichen Ziel. Aber jeder, wie er will. Außerdem ist ein Parlamentsgebäude ja auch kein Berg ...
3. Nunja...
cpt.z 08.03.2015
Die andererseits eröffnet erst die Besteigung des Berges die Möglichkeit, auf der anderen Seite wieder herunterzulaufen und damit neue Horizonte zu entdecken - eben wie auf's Meer hinauszufahren. Um beim Parlamentsgebäude zu bleiben. Man hat schon einen schönen Blick von dort oben. Und für den Uhrenturm am Parlament hat vielleicht einfach die Kraft nicht mehr gereicht.
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