Neuzugang im Londoner Zoo Ein Okapi namens Meghan

Meghan ist bildhübsch, topfit und wurde innerhalb kürzester Zeit zum Star. Fast wie Prinz Harrys Verlobte. Wäre da nicht das gestreifte Hinterteil.

Okapi Meghan
ZSL London Zoo

Okapi Meghan


Das Okapi ist ein ebenso seltenes wie seltsames Tier. Es trägt gestreifte Baggy-Pants zu weißen Kniestrümpfen, ist gern allein und über die Maßen scheu. Der Hals ist lang und breit wie bei einem Pferd, die Ohren erinnern an Schäferhundlauscher. In Wahrheit ist das Okapi aber eine Art Waldgiraffe, die im Regenwald Zentralafrikas, vor allem in der Demokratischen Republik Kongo, heimisch ist. Oder im Londoner Zoo.

Ein dort lebendes Exemplar des Paarhufers hat jetzt Nachwuchs bekommen. Am Samstag brachte die Okapi-Kuh Oni nach 14 Monaten Tragezeit in nur 30 Minuten ein reizendes Kalb zur Welt.

"Wir sind sehr zufrieden damit, wie es Mutter und Kind geht", heißt es in einem Statement des Tiergartens. "Oni ist sehr fürsorglich, leckt ihr Baby regelmäßig sauber und passt auf Meghan auf, wenn sie schläft."

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Meghan? Ja, genau, auch die Verlobte von Prinz Harry trägt diesen klangvollen Namen. Miss Markle wird im Mai 2018 die Nummer fünf in der britischen Thronfolge heiraten - die Zoobetreiber nahmen es zum Anlass, dem seltenen Neuzugang zu etwas Bekanntheit zu verhelfen. Auch der Name des Prinzen hat im weitesten Sinne mit dem Okapi zu tun: Es war ein Sir Harry Johnstone, der im Jahr 1901 im Kongo das Okapi entdeckte.

Das Neugeborene aus London stand schnell auf eigenen Füßen, die Pfleger waren begeistert. "Eine Geburt ist immer ein Grund zu feiern, aber die Ankunft von Meghan ist auch eine großartige Gelegenheit, etwas Aufmerksamkeit auf Okapis zu lenken, die eine stark gefährdete Art sind", betonte Zoomitarbeiterin Gemma Metcalf.

ala

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