"Star Wars"-Scherz Name Skywalker bringt Britin Ärger mit Passbehörde

Eine Britin fand es witzig, eine "Star Wars"-Figur als Namenspatron zu nehmen - und ergänzte ihren Namen um den Zusatz "Skywalker". Die britischen Behörden teilen diesen Sinn für Humor eher nicht.


London - 2008 nahm die heute 29-Jährige aus Jux "Skywalker" als mittleren Namen an. Seither heißt sie Laura Elizabeth Skywalker Matthews, wie die BBC berichtet. Ihr voller Name - inklusive "Skywalker" steht laut Matthews unter anderem auf Führerschein und Kreditkarten, sie unterschreibt auch mit "L. Skywalker".

Das ist für das Innenministerium ein Grund, ihr die Ausstellung eines neuen Passes zu verweigern. Man akzeptiere keine Namen, die urheberrechtlich geschützt oder als Handelsmarke eingetragen seien, sagte ein Sprecher. "Wir haben die Pflicht sicherzustellen, dass das Ansehen britischer Pässe nicht infrage gestellt oder in Verruf gebracht wird."

Möglicherweise tut sich ein Kompromiss auf: Matthews müsste laut "Telegraph" einen neuen Pass beantragen, mit ihrer alten Unterschrift. Auf dem Dokument könnte sie dann "Skywalker" behalten. Die 29-Jährige sagt, trotz aller Probleme bereue sie die Namensänderung nicht.

ulz

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