Rabat - Auf den Straßen Marokkos ist es innerhalb von wenigen Stunden zu zwei Unglücken mit zahlreichen Toten gekommen. Am Montagabend verunglückte ein Bus auf der Strecke zwischen den Touristenzielen Essaouira und Agadir entlang der Atlantikküste, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur erst am Dienstag. Dabei seien 17 Menschen ums Leben gekommen. Der Polizei zufolge wurde ein Dutzend weiterer Insassen verletzt. Vermutlich habe sich das Fahrzeug wegen zu hoher Geschwindigkeit überschlagen.
Unter den Todesopfern sind auch ein deutscher und ein niederländischer Tourist. Das Auswärtige Amt in Berlin und das niederländische Außenministerium haben entsprechende Medienberichte bestätigt.
Ebenfalls am Montag verunglückte laut Berichten lokaler Medien ein weiterer Bus: Dieser sei bei der Stadt Nador an der Mittelmeerküste zu schnell unterwegs gewesen. Den Angaben zufolge starben dabei zehn Menschen, darunter drei Frauen und ein junges Mädchen.
Die Straßen in Marokko gehören zu den gefährlichsten der Welt. Mehr als 4000 Menschen sterben nach offiziellen Angaben jährlich bei Verkehrsunfällen.
aar/dapd/AFP
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