Familie über Michael Schumacher "Kleine Anzeichen, die uns Mut machen"

Die Familie von Michael Schumacher ist weiter zuversichtlich, dass der verunglückte Ex-Rennfahrer erwachen wird. "Es gibt immer wieder kleine Anzeichen, die uns Mut machen", teilten die Angehörigen über Schumachers Managerin mit. Dennoch müsse man sehr geduldig sein.

Ex-Rennfahrer Schumacher (im November 2012): "Sehr intime und auch fragile Angelegenheit"
DPA

Ex-Rennfahrer Schumacher (im November 2012): "Sehr intime und auch fragile Angelegenheit"


Grenoble - Michael Schumachers Familie hat die Hoffnung auf ein Erwachen des Formel-1-Rekordweltmeisters aus dem Koma nicht aufgegeben. "Wir sind und bleiben zuversichtlich, dass Michael da durchgehen und aufwachen wird", ließen die Angehörigen über Schumachers Managerin Sabine Kehm mitteilen. "Es gibt immer wieder kleine Anzeichen, die uns Mut machen."

Schumacher hatte sich Ende Dezember bei einem Sturz beim Skifahren schwerste Kopfverletzungen zugezogen; seither liegt er im künstlichen Koma. "Es war von Anfang an klar, dass dies ein langer und schwerer Kampf sein wird", schrieb Schumachers Beraterin. Die Dauer spiele keine Rolle.

Die Folgen des Unfalls seien für Schumachers Vertraute immer noch schwer zu begreifen, "auch weil es eine so banale Situation war, in der Michael verunglückte, nachdem er zuvor so viele brenzlige Situationen überstanden hatte". Kehm dankte im Namen der Familie erneut für die große Anteilnahme am Schicksal des 45-Jährigen.

Allerdings bat sie abermals darum, die Privatsphäre der Familie zu achten. Es sei "eine sehr intime und auch fragile Angelegenheit". Die Familie versuche, "alle Energien, die wir haben, Michael zukommen zu lassen. Wir alle glauben fest daran, dass dies Michael hilft und er auch diesen Kampf gewinnen wird".

rls/AP/dpa

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