Skurriler Fund in Minneapolis Das Rätsel des mumifizierten Affen

In einem US-Kaufhaus wurden die Überreste eines Affen gefunden. Es gibt mehr als eine Theorie dazu, wie das Tier dort hinkam.

Dayton Department Store
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Mit diesem Fund hatten die Arbeiter, die ein Kaufhaus in Minneapolis renovierten sicher nicht gerechnet: In einem Luftschacht des 116 Jahre alten Gebäudes entdeckten sie einen mumifizierten Affen. Wie das Tier dorthin kam, ist unklar - und bietet Anlass für wilde Spekulationen.

Die Facebook-Seite "Old Minneapolis" zeigte ein Bild des Affen und forderte die Menschen auf, sich zu melden, wenn sie den entscheidenden Hinweise geben können. "Wir würden liebend gerne das Geheimnis des mumifizierten Minneapolis-Affen lösen", hieß es.

Regan Murphy, der Bürgermeister der Stadt Robbinsdale, glaubt den Schuldigen zu kennen - seinen Vater, der inzwischen tot ist. Larry Murphy habe den Affen gemeinsam mit einem Freund namens Tom in den Sechzigerjahren gestohlen.

Toms Mutter habe das Tier dann entdeckt, erzählte Murphys Witwe Monica dem Sender CBS, und war offenbar alles andere als begeistert: "Auf keinen Fall. Du kannst ihn nicht haben. Du kannst ihn nicht behalten", habe sie demnach zu ihrem Sohn gesagt. Affen seien schließlich nicht stubenrein.

Daraufhin hätten die Jungen das Tier in den Laden zurückgebracht und freigelassen - und niemals erfahren, was aus ihm wurde. Für seine Familie ist die Entdeckung des mumifizierten Tieres wie ein weiterer Streich von Larry Murphy: "Vermutlich lacht er gerade", sagte Regan Murphy.

Doch das ist nicht die einzige Theorie zu dem Verschwinden des Tieres.

Auch der Sohn eines - ebenfalls verstorbenen - ehemaligen Angestellten des Kaufhauses meldete sich zu Wort. Sein Vater habe einmal davon erzählt, dass die Mitarbeiter sehr beunruhigt über einen Affen seien, der irgendwie aus der Zoohandlung verschwunden sei. "Sie dachten, dass er vielleicht aus seinem Käfig geflohen ist", erzählte Gary Zumberge dem Minnesota Public Radio.

Die Angestellten hätten nach dem Affen gesucht. Es habe Berichte gegeben, dass das Tier in der Lüftungsanlage herumliefe, aber die Mitarbeiter hätten es nie finden können. "Sie waren besorgt über diesen Affen", sagte Zumberge.

Sie hätten dem Tier helfen wollen - ergebnislos. "Sie waren verärgert, dass dieser arme Affe vielleicht in dem Rohrsystem war, vielleicht verängstigt und verloren in dem Labyrinth. Und sie sahen ihn nie wieder." Eines Tages hätten die Geräusche dann aufgehört.

bbr

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