Präsidentenfan als Herrchen Sheriff hält erschossenen Hund "Donald Trump" nicht für Opfer politischer Gewalt

Sein Herrchen ist glühender Anhänger des US-Präsidenten - doch dass der Hund "Donald Trump" aus politischen Gründen erschossen wurde, hält der zuständige Sheriff für Quatsch. Er hat eine andere Vermutung.

"Donald Trumps" Herrchen Randal Thom bei einer Trump-Veranstaltung (Foto vom April 2018)
Getty Images/ TNS/ Detroit Free Press

"Donald Trumps" Herrchen Randal Thom bei einer Trump-Veranstaltung (Foto vom April 2018)


Wer auch immer den Hund "Donald Trump" im US-Bundesstaat Minnesota erschoss, tat es nicht aus politischen Gründen. Davon ist Shawn Haken, Sheriff im Bezirk Jackson, überzeugt. Der Schütze habe "legal sein Vieh beschützt", teilte der Sheriff mit. In sozialen Medien seien Fakten über den Tod des Tieres verdreht worden. Das habe zu Gewaltdrohungen gegen mehrere Personen geführt.

Der Besitzer des Hundes, Randal Thom, ist ein großer Unterstützer des US-Präsidenten, hat Dutzende Auftritte Trumps besucht. Nun kursierte das Gerücht, Thoms Nachbar - angeblich ein Demokrat - habe den Hund erschossen.

Tatsächlich hatten Nachbarn schon 14 Beschwerden wegen des freilaufenden Tieres eingereicht. Der Hund hatte dem Sheriff zufolge Tiere getötet und eine Person angefallen. Deshalb war Thom 2015 schon einmal verurteilt worden.

Der Bezirk Jackson liegt gut 250 Kilometer südlich von Minneapolis.

ulz/AP



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