Cannes - Alexandra Kerry, 30, Filmemacherin und Tochter des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten, erregte bei ihrem Auftritt in Cannes mehr Aufsehen als die meisten ihrer Berufskollegen. In einem bodenlangen schwarzen Gewand schritt sie über den roten Teppich, lächelte selbstsicher und winkte entspannt den Kameras zu. Es folgte das obligatorische Blitzlichtgewitter.
Doch die Bilder, die die Fotografen an die Presseagenturen gaben, dürften den Vater der brünetten Schönheit wenig entzückt haben: Alexandra Kerry war beinahe nackt. Möglicherweise war der Skandalauftritt von Kerry aber gar nicht beabsichtigt: Dass schwarze Kleider bei Tageslicht zwar blickdicht sind, im Blitzlicht aber so durchsichtig wie Folie erscheinen, ist für Experten nichts Neues.
Auch Martin Trilk, Fotoredakteur bei SPIEGEL ONLINE, hat bei einer Veranstaltung bereits ungewollt Nacktbilder geschossen: "Die Dame war sehr sauer, als sie die Bilder gesehen hat." Allerdings kann Trilk beruhigen: Nicht jedes kleine Schwarze werde auf Fotos zur Exhibitionismusshow. Der Effekt trete nur relativ selten auf.
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