Unglück im Montblanc-Massiv Drei Bergsteiger sterben in den französischen Alpen

Im Montblanc-Massiv sind ein deutscher Bergführer und zwei Frauen tödlich verunglückt. Eisblöcke, die sich aus Gletschern gelöst hatten, rissen die Seilschaft mit.

Montblanc-Massiv in den französischen Alpen
DPA

Montblanc-Massiv in den französischen Alpen


Ein deutscher Bergführer und zwei Begleiterinnen sind bei einem Unglück im Montblanc-Massiv in den französischen Alpen ums Leben gekommen. Die mit Seilen verbundenen Kletterer wurden nach Angaben der Behörden am Mont Maudit mitgerissen, als Blöcke aus Gletschereis abstürzten.

Die beiden Kundinnen des Bergführers waren eine Slowakin und eine Frau mit britischer und polnischer Staatsbürgerschaft, wie eine Sprecherin der Präfektur des Verwaltungsbezirks Haute-Savoie sagte. Das Unglück ereignete sich am Mittwoch, die Hochgebirgsgendarmerie soll nun die Umstände klären.

Erst vor wenigen Tagen war ein Bergsteiger in den Berchtesgadener Alpen tödlich verunglückt. Der Mann stürzte am Watzmann 50 bis 70 Meter einen felsigen Abhang hinunter.

sms/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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Pierre30 18.08.2016
1. So traurig der Tod eines Menschen
auch sein mag - noch trauriger ist die Dummheit der Opfer und die Verantwortungslosigkeit des Bergführers, der aus dieser sinnlosen Kraxelei ein Geschäft macht.
spiegelleser861 18.08.2016
2. traurig ist auch dieser Kommentar
Zitat von Pierre30auch sein mag - noch trauriger ist die Dummheit der Opfer und die Verantwortungslosigkeit des Bergführers, der aus dieser sinnlosen Kraxelei ein Geschäft macht.
So einen dummen Kommentar könnten Sie sich wirklich sparen. A) Nach meiner Kenntnis (bin die Route selber schon gegangen) war das weniger Dummheit als Pech. Auf der Route gehen jährlich hunderte Leute, vermutlich auch an diesem Tag. Ein Eisblock kann immer abbrechen, die Wahrscheinlichkeit dabei ums Leben zu kommen ist vermutlich ungefähr so hoch wie einem Bombenattentat zum Opfer zu fallen. Zur falschen Zeit am falschen Ort... B) Die Bergführer beneide ich nicht, für ihren Job sind sie schlecht bezahlt. Und mit sinnlosen Dingen verdienen viele ihr Geld - z. B. Millionen von Angestellten in der Tourismusindustrie oder der Gastronomie.
spon-facebook-10000155713 18.08.2016
3.
Zitat von Pierre30auch sein mag - noch trauriger ist die Dummheit der Opfer und die Verantwortungslosigkeit des Bergführers, der aus dieser sinnlosen Kraxelei ein Geschäft macht.
Der Kommentar zeigt, dass Sie keinerlei Ahnung über diese Materie haben, sich ein absolut unqualifiziertes Urteil anmaßen und damit Ihre eigene Dummheit zur Schau stellen! Einfach nur peinlich diese Bemerkung! Mit freundlichen Grüssen Dirk Groeger, Bergführer
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