Reisebus aus Rumänien Viele Tote bei Busunglück in Montenegro

Bei einem schweren Busunglück in Montenegro sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Dutzende wurden zum Teil schwer verletzt. Der Reisebus aus Rumänien war etwa 40 Meter tief in eine Schlucht gestürzt.

Absturzstelle in Montenegro: Reisebus aus Rumänien verunglückt
AP/dpa

Absturzstelle in Montenegro: Reisebus aus Rumänien verunglückt


Podgorica - Bei einem schweren Busunglück in Montenegro sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen, 30 wurden verletzt, vier von ihnen schweben weiter in Lebensgefahr Das bestätigten der Verkehrsminister Ivan Brajovic und der Innenminister Rasko Konjevic.

Der Bus mit rumänischen Urlaubern war nach einem Tunnel an einer Brücke von der Straße abgekommen und mit 46 Menschen an Bord rund 40 Meter tief in die steile Schlucht des Moraca-Flusses gestürzt. Der Unfall ereignete sich etwa 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Podgorica.

Ärzte aus der gesamten Region wurden an den Unfallort gebracht. Hubschrauber waren im Einsatz. Eine Sondereinheit der Polizei seilte Spezialisten in die Schlucht ab. Drei der Toten hätten noch nicht geborgen werden können, weil sie im Bus unter einem Geröllberg verschüttet seien.

Im Krankenhaus von Podgorica kämpfen die Ärzte um das Überleben der zahlreichen Schwerverletzten. Der montenegrinische Regierungschef Milo Djukanovic besuchte die Verletzten.

Der rumänische Botschafter sprach von einer großen Tragödie für sein Land. Eine verletzte Frau berichtete, die Reisegruppe habe einen fünftägigen Urlaub an der montenegrinischen Küste an der südlichen Adria antreten wollen.

sun/dpa/Reuters



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