Frontalzusammenstoß Zwölf Tote bei Busunglück in Frankreich

Auf der Rückreise aus der Schweiz ist eine portugiesische Reisegruppe tödlich verunglückt: Der Kleinbus prallte nahe der Stadt Moulins mit einem Lkw zusammen - nur der Fahrer überlebte.

Busunglück bei Moulins
AFP

Busunglück bei Moulins


Bei einem Busunglück in Frankreich sind in der Nacht zwölf Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, kollidierte ein aus der Schweiz kommender Kleinbus nahe der zentralfranzösischen Stadt Moulins mit einem Lkw. Es habe sich offensichtlich um eine Gruppe Portugiesen gehandelt, die auf der Rückreise in die Heimat war.

Der Kleinbus sei kurz vor Mitternacht auf die Gegenfahrbahn geraten. Alle zwölf Passagiere des Minibusses seien sofort tot gewesen. Der Fahrer des Busses wurde verletzt in ein Krankenhaus nach Moulins gebracht. Die beiden italienischen Fahrer des Lastwagens erlitten leichte Verletzungen und standen unter Schock.

Fast 60 Feuerwehrleute, sechs Rettungsteams und etwa 20 Gendarme waren den Angaben zufolge an der Unfallstelle im Einsatz. Die Unfallursache ist unklar. Ersten Ermittlungen zufolge stand der Fahrer des Kleinbusses nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Der Abschnitt der Landstraße im Département Allier, auf dem sich das Unglück ereignete, gilt als Unfallschwerpunkt. Die Strecke sei "ziemlich monoton, es gilt ein Tempolimit von 90 Kilometern die Stunde. Manche Fahrer werden ungeduldig und andere schlafen ein", sagte ein Vertreter der Justizbehörden. Es gebe kaum Möglichkeiten zum Überholen. Seit Jahrzehnten werde über den Bau einer zweiten Fahrspur diskutiert.

gam/AFP/dpa

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