Katmandu - Beim Abstieg vom Mount Everest ist nach Angaben eines nepalesischen Trekking-Unternehmens ein Deutscher ums Leben gekommen. Der 61 Jahre alte Arzt sei am Samstag gestorben, erklärte Asian Trekking in Katmandu. Die Mediziner gingen davon aus, dass der Mann ein Gehirnödem aufgrund der großen Höhe erlitten habe.
Nach Angaben nepalesischer Behörden sind zudem zwei weitere Bergsteiger am mit 8850 Metern höchsten Berg der Erde ums Leben gekommen, ein Kanadier und ein Südkoreaner. Zwei Alpinisten aus China und Nepal würden noch vermisst. Laut Gyanendra Shrestha, einem Sprecher der Bergsport-Behörde, sei das Wetter am Mount Everest am Freitag und Samstag zunächst gut gewesen, am Samstagnachmittag habe es dann einen starken Sturm gegeben.
Der Mai ist an dem Himalaja-Gipfel die wichtigste Saison für Bergsteiger, weil dann die Bedingungen am günstigsten sind. Jedes Jahr erreichen Hunderte Menschen den Gipfel, am 23. Mai 2010 waren es an einem Tag allein 169 Bergsteiger. Insgesamt sind am Mount Everest fast 250 Menschen ums Leben gekommen.
jbr/sto/AP/dpa
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles zum Thema Himalaja | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH