Erzbischöfliches Ordinariat München Verdächtige Post entpuppt sich als verweste Maus

Feuerwehr und Polizei mussten in München wegen einer verdächtigen Sendung an das Erzbischöfliche Ordinariat ausrücken. Wenig später gab es Entwarnung: Der Fund war nicht gefährlich - aber sehr unappetitlich.


In München hat ein Unbekannter eine verweste Maus per Post an das Erzbischöfliche Ordinariat in München geschickt und damit Einsätze der Polizei und Feuerwehr ausgelöst.

Vier Mitarbeiter kamen vorsorglich ins Krankenhaus, weil sie nach dem Öffnen des Umschlags in der Poststelle über Übelkeit klagten. Die Mitarbeiterin, die den Umschlag öffnete, musste sich erbrechen, wie das Erzbistum mitteilte.

Der Fund war zunächst nur als übel riechende "braune, zähflüssige Masse" beschrieben worden. Experten der Feuerwehr konnten schnell einen Giftanschlag ausschließen. Die weiteren Untersuchungen ergaben, dass es sich um einen Mäusekadaver handelte.

Die Münchner Polizei kündigte an, den Fall zu prüfen. Es stehe eine versuchte Körperverletzung im Raum. Die Spurensicherung werde versuchen herauszufinden, wer den Mäusekadaver an die Kirche schickte, sagte ein Polizeisprecher.

bbr/AFP

Mehr zum Thema


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.