Nach Eileiter- Schwangerschaft Sophie von Wessex geht es "viel besser"

Sophie von Wessex hat, begleitet von ihrem Ehemann, dem britischen Prinzen Edward, am Montag die Klinik verlassen, in der sie nach einer Notoperation mehrere Tage behandelt worden war.


Gräfin Sophie von Wessex beim Verlassen der Klinik: "Es hat nicht sein sollen"
REUTERS

Gräfin Sophie von Wessex beim Verlassen der Klinik: "Es hat nicht sein sollen"

London - Den vor dem Krankenhaus wartenden Journalisten rief die Gräfin von Wessex zu: "Es geht mir viel besser, danke." Die 36-Jährige war in der vergangenen Woche mit starken Bauchschmerzen zusammengebrochen und dann per Rettungshubschrauber in das Londoner Krankenhaus gebracht worden. Die Gräfin, blass und offensichtlich geschwächt, sagte zu dem Ende ihrer Schwangerschaft: "Es hat nicht sein sollen."

Nach unbestätigten Berichten hat die Gräfin durch hohen Blutverlust zeitweise in Lebensgefahr geschwebt. Auch soll ihr der betroffene Eileiter entfernt worden sein. Bei der Eileiter-Schwangerschaft hatte sich die befruchtete Eizelle im Eileiter eingenistet. Wächst der Embryo, kann der Eileiter platzen und es kann zu lebensgefährlichen Blutungen in die Bauchhöhle kommen.

Schwere Kritik war am Wochenende von der britischen Presse am britischen Königshaus geübt worden. Weder die Queen noch andere blaublütige Verwandte hatten Sophie besucht. Edward hatte auf Fragen nach Krankenbesuchen der Familie geantwortet: "Es ist ja auch Wochenende und alle sind unterwegs."

Am Montag trat die "Sun" zur Ehrenrettung der Königin an: Edward selbst habe auf Bitten seiner Frau von Besuchen abgeraten. Und laut "Daily Telegraph" hat die Queen mit ihrer Schwiegertochter telefoniert.



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