Mecklenburg-Vorpommern Wildschwein tötet Jäger

Ein Jäger hat in der Nähe von Greifswald ein Wildschwein gejagt - und ist dann selbst zum Opfer geworden. Der Mann wurde von dem Tier attackiert und kam ums Leben.

Wildschwein in Brandenburg (Symbolbild)
DPA

Wildschwein in Brandenburg (Symbolbild)


Bei einer Jagd in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Jäger von einem Wildschwein angegriffen und tödlich verletzt worden. Der 50-Jährige sei bei der sogenannten Nachsuche gewesen, wie die Polizei mitteilte. Bei der Nachsuche werden verletzte Tiere aufgespürt, die geflüchtet sind, um ihnen den Gnadenschuss zu geben.

Der Jäger stieß den Angaben zufolge dabei auf das Wildschwein und wurde attackiert. Das Tier habe den Mann schwer am Bein verletzt. Der Jäger habe sich zu diesem Zeitpunkt im Schilfgürtel eines Sees befunden. Er sei gestürzt und für Sekunden mit dem Kopf ins Wasser geraten.

Ein Treiber war den Angaben zufolge schnell zur Stelle, und Notärzte kümmerten sich um den Verletzten. Dennoch sei der 50-Jährige wenig später im Klinikum Greifswald gestorben. Die genaue Ursache seines Todes soll eine rechtsmedizinische Untersuchung klären, hieß es.

Der 50-Jährige stammte aus der Region Greifswald und hatte an einer größeren Jagd mit neun Jägern und vier Treibern in Neuenkirchen teilgenommen. Ob das Wildschwein vor dem Angriff durch einen Schuss getroffen wurde, ist nicht ganz sicher. Es lief nach dem Angriff weg.

SPIEGEL TV Magazin: Wildschweinplage auf Usedom (12.11.2017)

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fok/dpa



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