Neujahrsbaden Sprünge ins eiskalte Wasser

So lässt sich auch der hartnäckigste Silvesterkater vertreiben: In ganz Europa begrüßten besonders Mutige das neue Jahr im Wasser. Wir zeigen die schönsten Bilder des Spektakels.

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Das Neujahrsbaden ist eine Tradition für Hartgesottene. Unabhängig vom Wetter wagten sich auch heute Menschen in ganz Europa ins kühle Nass. Einige zog es ins Meer, andere in Seen oder Flüsse. Und nicht selten gingen zwischen vielen tollkühnen Schwimmern auch einige seltsame Kreaturen baden.

Auf der niedersächsischen Nordseeinsel Norderney stiegen über 300 mutige Schwimmer in das fünf Grad kalte Wasser der Nordsee. Über 3000 Zuschauer verfolgten das Neujahrsschwimmen - das Spektakel hat an vielen Orten an der Küste seit Jahrzehnten Tradition. "In diesem Jahr dürften wir einen neuen Teilnehmerrekord gehabt haben", sagte Jörg Kampfer von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft auf Norderney.

Auch Zehntausende Niederländer haben das neue Jahr mit einem Sprung in die eiskalte Nordsee begrüßt. Etwa zehntausend Schwimmer stürzten sich am Strand von Scheveningen in Den Haag ins Wasser, wie die Veranstalter mitteilten. 36.000 Unerschrockene an 125 weiteren Orten landesweit beteiligten sich ebenfalls an dem traditionellen "Neujahrstauchen".

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che/dpa/AFP

insgesamt 2 Beiträge
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realpress 01.01.2014
1. Wie immer am 31.12.
guckt man sich unter 10.000 Teilnehmern die Bikinischönste aus beim "Nieuwjaarsduik" in Scheveningen. Und die Dame sieht wahrlich nicht verkehrt aus ! http://nos.nl/artikel/592540-fris-begin-2014-in-warme-zee.html
Spiegelansgar 01.01.2014
2. Heldentum relativiert sich
Man will hier nicht als der Neujahrsmiesmacher auftreten, aber Ihr Aufruf zum Sprung ins Eiswasser wird im Einzelfall mal mit dem Leben bezahlt werden muessen. - Dass manche Leute im heissen Sommer nach dem Sprung ins kuehle Nass nie wieder auftauchen, ist ja gemeinhin bekannt: Es kommt zum Herzstillstand infolge von Asystolie oder Kammerflimmern. Grund dafuer ist die gleichzeitige Erregung des antreibenden und verlangsamenden ( Sympathischen und Parasympathischen) Nervensystems. - Die Eisspringer duerften aber in seltenen Faellen einen anderen Tod sterben: Durch die Eiseskaelte klumpen Bluteiweisse in gefaehrlicher Weise aneinander, die zu einer Verstopfung der Blutgefaesse fuehren. - Am ganzen Koerper bilden sich grosse Quaddeln und Blasen wie nach einer Verbrennung, die wohl in ein Nierenversagen einmuenden werden. - So was relativiert das Heldentum doch erheblich. - Andererseits denke ich, dass die beschriebenen "Helden" die Tortur bereits mehrfach ueberlebt haben. - Wer aber schon Quaddeln auf der Haut hatte wegen banaler allergischer Ursachen, dem sollte man von dem Draufgaengertum abraten.
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