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Feuer auf Schiff in Neuseeland: Bootspassagiere retten sich durch Sprung ins Wasser

60 Menschen haben sich in Neuseeland durch einen Sprung ins Meer vor einem Feuer auf einem Ausflugsboot gerettet. Helfern gelang es, die Touristen und Besatzungsmitglieder aus dem Wasser zu ziehen.

Ein Boot hat vor der Küste Neuseelands Feuer gefangen. Die insgesamt 60 Personen - 53 Touristen und 7 Besatzungsmitglieder - waren nach Polizeiangaben auf dem Rückweg von White Island, einem aktiven Vulkan in der Bay of Plenty, als das Feuer ausbrach. Die Flammen griffen demnach vom Maschinenraum aus auf das ganze Schiff über.

Die Menschen an Bord seien ins Wasser gesprungen, teilte die Polizei weiter mit. Dann seien sie von einem Schiff der Küstenwache und mehreren privaten Booten aufgenommen worden. Mit einem Hubschrauber sei überprüft worden, dass sich niemand mehr im Wasser befinde. Ein Passagier wurde demnach mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Unglücksursache war unklar.

Das Boot war etwa einen Kilometer von der Küste entfernt, als die Behörden alarmiert wurden. Der Bootseigner, der Touristenausfahrten anbietet, hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.

ulz/AFP/AP

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