Wirbelsturm "Gita" Zyklon über Neuseeland - Zehntausende ohne Strom

Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde und heftiger Regen: Zyklon "Gita" fegt über Neuseeland hinweg. Bäume wurden entwurzelt, Straßen überflutet.

Satellitenbild von Zyklon "Gita"
NASA/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Satellitenbild von Zyklon "Gita"


Mehrere Regionen Neuseelands haben wegen eines heftigen Sturms den Notstand ausgerufen. Zyklon "Gita" brach über die Südinsel des Pazifikstaates herein. Vielerorts wurden Bäume entwurzelt, Strommasten knickten um. Mehrere zehntausend Menschen waren in ihren Häusern von der Stromversorgung abgeschnitten.

"Gita" brachte neben Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde auch starken Regen mit sich. Zahlreiche Straßen und auch einige Brücken wurden überflutet. An den Küsten wurden Wellen von bis zu sechs Metern Höhe erwartet.

Die Fluggesellschaft Air New Zealand strich auf dem Flughafen der Hauptstadt Wellington alle Flüge. Auch auf anderen Flughäfen musste der Betrieb weitgehend eingestellt werden.

Premierministerin Jacinda Ardern rief die Bevölkerung in einer Rede vor dem Parlament auf, die Warnungen der Behörden ernst zu nehmen. An zahlreichen Schulen fiel der Unterricht aus.

Der Ausnahmezustand gilt auch für Christchurch, die zweitgrößte Stadt des Landes, die auf der Südinsel liegt. Insgesamt sind sieben Bezirke betroffen. Das genaue Ausmaß der Schäden wird nach Angaben der Behörden erst am Mittwochmorgen bekannt werden. Neuseeland ist Mitteleuropa derzeit zwölf Stunden voraus.

Der Wirbelsturm war im Pazifik zuvor schon über Tonga, Samoa und die Fidschi-Inseln hinweggezogen. Auf mehreren Inseln richtete er erhebliche Schäden an.

wit/dpa



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