New York Die Renaissance der Bronx

Die südliche Bronx - das war früher der Albtraum vieler New Yorker. Inzwischen gilt der Bezirk als hip. Doch die Bewohner wollen, dass die "SoBro" ihre Seele behält. Ein Streifzug von Fotograf Mark Peterson.


Street-Art: Zwei junge Männer sind auf dem Grand Concourse, einer der Hauptstraßen der Bronx, unterwegs. Auf der Mauer ist ein Werk der Graffiti-Künstler-Gruppe TATS CRU zu sehen.

Andres Morales steht auf auffällige Fahrräder und ist Tattoo-Künstler - was schon ein Blick auf seine Arme erahnen lässt. Hier ist er mit seiner Tochter vor seinem Laden an der Lincoln Avenue zu sehen.

Nisei Starks könnte zu den Kunden von Andres Morales gehören. Sie posierte an der Ecke Willis Avenue / 135. Straße für Fotograf Mark Peterson.

Blick von der High Bridge auf die südliche Bronx, "SoBro" genannt: Im Vordergrund ist der Harlem River zu sehen, der die Bronx von Manhattan trennt.

Yankee-Stadion: Der Baseball-Klub New York Yankees trägt in der Bronx seine Heimspiele aus. Er stellt mit Abstand das erfolgreichste Team der Major League Baseball. Das neue Stadion wurde im April 2009 eröffnet.

Urban Gardening: Hier ist Cayetano Reyes im Gemeinschaftsgarten Finca del Sur (Farm des Südens) zu sehen, einer landwirtschaftlichen Kooperative mitten in der Bronx. Umgeben von Bahnlinien bauen die Mitglieder dort Gemüse an.

Angeboten werden die Produkte der Finca del Sur auf dem South Bronx Farmers Market in Mott Haven.

Friseursalon im Süden der Bronx: Etwa 1,5 Millionen Menschen leben im nördlichsten Stadtbezirk New Yorks. Mehr als 40 Prozent der Bronx-Bewohner sind außerhalb der USA geboren.

Ein Großteil des Lebens in der Bronx spielt sich auf den Straßen ab. Lange Zeit prägten Armut und Gewalt das Bild in dem New Yorker Bezirk. Heute wird die Bronx wieder hip - aber die Bewohner wollen, dass der Ort seine Seele behält.

Veränderung ja - aber bitte keine Gentrifizierung: Straßenpartys mit Live-Musik sind in der "SoBro" nichts Ungewöhnliches.

Fotograf E. LeBron Pryor und Model Sydney van Putten bei der Arbeit: Als Kulisse nutzen sie eine von der Graffiti-Künstler-Gruppe TATS CRU gestaltete Mauer.



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