"The show must go on", selbst wenn "Nemo" wütet. Der gleichnamige Wintersturm legte am Wochenende die Ostküste der USA lahm, viele Flüge fielen aus, das hatte auch Auswirkungen auf die New York Fashion Week. Models und Gäste verspäteten sich zu den Shows, Einladungen kamen nicht rechtzeitig an. Doch die Schauen fanden statt.
Ausnahme: Die Show von Marc Jacobs, dem einige Kollektionsstücke fehlten. Dramen gab es trotzdem genug: Ruinierte Frisuren! Verschmiertes Make-up! Zerstörte Wildlederschuhe! Einige kämpften sich trotz allem in Highheels durch den Schnee zu den Schauen, doch auch unter ihnen waren viele, die zumindest den Kopf warm haben wollten. So sorgte "Nemo" für ein Schaulaufen der Winterhüte, SPIEGEL ONLINE hat sich abseits der Laufstege umgesehen.
Das Stirnband

Heehyun , 20, Fotografiestudentin: "Dieses Stirnband habe ich in einer Boutique an der Lower Eastside in New York gekauft. Es ist super, weil er die Frisur nicht kaputt macht. Manchmal friere ich darin, aber das ist egal. Style geht vor Kälte!"
Die Russenmütze

Vanessa, 36, Personal Shopper: "Gott sei dank schneit es! Ich habe ewig auf die Gelegenheit gewartet, diese Russenmütze aus dem Schrank zu holen. Bei Hüten mag ich am meisten die Fascinators - also festlichen Kopfschmuck, der bei besonderen Anlässen getragen wird. Ich mache auch jedes Mal bei der Easter Parade in New York mit, bei der viele New Yorker mit riesengroßen extravaganten Hüten herumlaufen. Meine letzte Kreation war 120 cm hoch und genauso breit. Bei der Fashion Week würde das auf Dauer aber zu sehr auf den Nacken gehen."
Beanie

Ramy, 44, Designerin: " Ich liebe Mützen! Ich habe mindestens 50 und trage sie unabhängig von der Jahreszeit. Der Beanie ist mein Liebling. Im Winter hält er die Ohren und den Nacken warm, im Sommer kann man darin super die Strubbelfrisur verstecken."
Der Hut

Ashley Sears, Fotografin: "Männer in Hüten finde ich heiß: Cowboys und sogar Abraham Lincoln. Auch ich bin definitiv ein Hut-Mädchen. Ich habe unzählige Hüte zu Hause. Leider haben sie noch keinen würdigen Platz in meiner Wohnung, sondern werden alle unter dem Bett verstaut."
Die Tiermütze

Daniela, 21, Mode-Bloggerin: "Diese Mütze war ein Spontankauf, weil ich gestern so gefroren habe. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es in New York so kalt wird. Zu Hause, in Kischinau in Moldau, habe ich 15 Mützen. Im Januar wird's dort auch mal minus 20 Grad. Dort macht der Winter ohne Kopfbedeckung echt keinen Spaß."
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Panorama | Twitter | RSS |
| alles zum Thema New York Fashion Week | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH