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Neues Gesetz in New York: Zigaretten erst ab 21 Jahren

Verkäuferin mit Zigarettenregal (Archiv): Angst um Tausende Jobs Zur Großansicht
DPA

Verkäuferin mit Zigarettenregal (Archiv): Angst um Tausende Jobs

Die Stadt New York hat ihre Tabakgesetze erneut verschärft. Wer sich Zigaretten kaufen will, muss künftig mindestens 21 Jahre alt sein und sich entsprechend ausweisen. Auch ein Mindestpreis von 10,50 Dollar pro Packung wurde festgelegt.

New York City - Bereits seit längerem ist es kein großer Spaß mehr, als Raucher die Stadt New York zu bereisen. Bei der Einführung von Qualmverboten an öffentlichen Orten besaß die Stadt bereits eine Vorreiterrolle, Zigaretten sind zudem enorm teuer. Mit einer weiteren Verschärfung der Tabakgesetze haben die Stadtväter jetzt noch einmal nachgelegt: Wer in New York Zigaretten kaufen will, muss künftig mindestens 21 Jahre alt sein - und sich entsprechend ausweisen.

Das Stadtparlament der Millionenmetropole beschloss das neue Gesetz mit 35 gegen zehn Stimmen. Die Regelung soll nach Angaben der "New York Times" in einem halben Jahr in Kraft treten. Sie macht New York zur ersten Großstadt in den USA, die das Mindestalter für den Kauf von Zigaretten und anderen Tabakprodukten von 18 oder 19 auf 21 Jahre anhebt.

"Diese Maßnahme wird Leben retten", sagte die Stadtratsvorsitzende Christine Quinn. Der New Yorker Gesundheitsbeauftragte Thomas Farley fügte hinzu, mehr als 80 Prozent der erwachsenen Tabakkonsumenten in der Stadt hätten mit dem Rauchen angefangen, als sie jünger waren als 21. Die jetzige Regelung schütze die Jugendlichen und werde sie vom gesundheitsschädigenden Rauchen abhalten.

Mindestpreis für Zigaretten festgelegt

Die von Bürgermeister Michael Bloomberg geförderte Anti-Tabak-Politik reduzierte den Anteil jugendlicher Raucher in der Stadt zwischen 2001 und 2007 bereits von 17,6 auf 8,5 Prozent. Seitdem stagniert die Zahl allerdings, berichtet die Zeitung. Von New York ging auch das Rauchverbot in Büros, Restaurants und Bars aus, das seither von einigen anderen Ländern übernommen wurde.

Darüber hinaus verbot das Stadtparlament jetzt Sonderangebote für Tabakprodukte. Der Mindestpreis für eine Packung Zigaretten in New York wurde auf 10,50 Dollar festgelegt. Der Präsident des New Yorker Verbands der Gemischtwarenläden, James Calvin, warnte vor dem Verlust von Tausenden Jobs in seinem Gewerbe.

New York hatte seinen Bürgern in den drei Amtsperioden Bloombergs eine Reihe gesundheitsfördernder Maßnahmen verordnet. Unter anderem machte es Restaurants und Imbiss-Stuben zur Pflicht, den Kaloriengehalt ihrer Gerichte auf dem Speiseplan anzugeben.

rls/dpa/AFP

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insgesamt 133 Beiträge
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    Seite 1    
1. .............
janne2109 31.10.2013
ist alles ok, aber bitte dann auch erst wählen ab 21 Jahren
2. Und..
mundusvultdecipi 31.10.2013
Zitat von sysopDPADie Stadt New York hat ihre Tabakgesetze erneut verschärft. Wer sich Zigaretten kaufen will, muss künftig mindestens 21 Jahre alt sein und sich entsprechend ausweisen. Auch ein Mindestpreis von 10,50 Dollar pro Packung wurde festgelegt. http://www.spiegel.de/panorama/new-york-zigaretten-kuenftig-erst-ab-21-jahren-a-930959.html
..in D regen sich die Freiheitsfanatiker über den Vorschlag eines fleischlosen Kantinen Tages auf.Deutschland ,dir geht es viel zu gut!
3. Absoluter Wahnsinn!
simmal 31.10.2013
Rauchen gehört in der Öffentlichkeit komplett verboten! Die Umweltverschmutzung und Luftverpestung, die mit den Rauchern einhergeht, ist eine Belastung! Und nein ich beziehe es nicht generell auf jeden Raucher sondern auf die Gesamtheit der rauchenden Bevölkerung! Würde mich über analoge Gesetzte in Deutschland freuen!
4. Richtige Richtung ...
susiwolf 31.10.2013
'step by step' werden Raucher zurück gedrängt. Leider sind diese Massnahmen in Europa noch weit entfernt; zuviel Toleranz wird den Rauchern entgegen gebracht.
5. fette Preise
Hafturlaub 31.10.2013
steigen da nicht die Dealer von Koks auf Zigaretten um? Am Ende sind es die richtigen Maßnahmen um Menschen von dieser überflüssigen und schädlichen Angewohnheit abzuhalten.
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