Touristen aus China Viele Tote bei Busunglück in Nordkorea

In Nordkorea soll es einen schweren Verkehrsunfall mit vielen Opfern aus China gegeben haben. Sie waren an Bord eines Reisebusses.


Bei einem schweren Busunglück mit chinesischen Touristen in Nordkorea hat es offenbar eine große Anzahl von Opfern gegeben. Das chinesische Außenministerium bestätigte in Peking einen "schweren Verkehrsunfall" mit einer großen Zahl von Chinesen an Bord. Demnach starben bei dem Unfall 32 Chinesen und vier Nordkoreaner.

Der Unfall hatte sich demnach am Sonntagabend in der Nähe der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang ereignet. Weitere Details nannte die Behörde nicht. Das staatliche chinesische Staatsfernsehen CGTN hatte zuvor auf Twitter von "mehr als 30 Toten" geschrieben, der Bus sei von einer Brücke gestürzt. Der Tweet wurde später jedoch wieder gelöscht.

Das Außenministerium in Peking teilte mit, Botschaftsmitarbeiter in Pjöngjang seien zum Unglücksort entsandt worden.

Die Straßen in Nordkorea sind in einem überwiegend schlechten Zustand. Die große Mehrheit der Touristen in dem abgeschotteten Land stammt aus China. Zehntausende chinesische Touristen sollen Nordkorea jedes Jahr besuchen, viele reisen per Zug ins Nachbarland.

fok/AFP/dpa



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