Nordrhein-Westfalen Pferd nach Rettungsaktion mit Kran gestorben

Die Feuerwehr hat in Morsbach bei Siegen versucht ein freilaufendes Pferd mit einem Kran zu retten. Das Tier starb jedoch wenige Stunden nach dem Einsatz.

Gerettetes Pferd in Nordrhein-Westfalen
DPA

Gerettetes Pferd in Nordrhein-Westfalen


In Morsbach bei Siegen hat die Feuerwehr ein Pferd mit dem Kran aus einem Haus geholt. Laut einem Sprecher war das Tier vor Erschöpfung zusammengebrochen.

Das Pferd sei aus seiner umzäunten Weide ausgebrochen und auf den Carport eines Wohnhauses in Hanglage geklettert, sagte ein Polizeisprecher. Als es durch das Dach des Carports stürzte, geriet es in Panik und lief durch den Garten in einen Treppenaufgang. Dort brach es erschöpft zusammen.

Mit einem Kran befreite die Feuerwehr das Tier, ein Arzt versorgte es. Am Carport entstand ein Schaden von rund 1300 Euro.

Wenige Stunden nach dem Einsatz sei das Pferd seinen Verletzungen erlegen, berichteten unter anderem der WDR und das Portal "Oberberg Aktuell".

In Morsbach hatte die Feuerwehr erst vor wenigen Wochen einen ähnlichen Einsatz - auch an einem Dach in Hanglage.

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Eine Kuh war auf das Wellblechdach einer Halle gelaufen. Dort brach das Tier ein und blieb stecken. Der Besitzer der Kuh, der Eigentümer der Halle, ein Tierarzt und die Polizei halfen bei der Rettung. Auch die Kuh wurde schließlich mit einem Kran befreit.

Beide Einsatzorte sind etwa einen halben Kilometer Luftlinie voneinander entfernt. In Morsbach gebe es relativ viele Hanglagen und Weiden, sagte der Polizeisprecher.

jpz/bbr/dpa

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