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Dinner von Obama und Trudeau: Ein todschickes Ding

Trudeaus bei den Obamas: "What's not to like?" Fotos
DPA

Der US-Präsident hat für Kanadas neuen Premier Justin Trudeau eine rauschende Willkommensparty gegeben, Stargäste inklusive. Eine perfekte Bühne für das State-Dinner-Debüt der Obama-Töchter.

Wenn der "coolste Politiker der Welt" zu Besuch kommt, kann man nicht einfach Hühnchen und Kartoffeln servieren. Müssen sich auch die Obamas gedacht haben und machten das State Dinner im Weißen Haus für den neuen kanadischen Premier Justin Trudeau und seine Frau Sophie zu einer mit Hollywood-Prominenz gespickten Gala.

Die Veranstaltung mit 200 Gästen fand im East Room statt, Dresscode: black tie, also todschick. Der Raum war frühlingshaft mit opulenten Orchideen, Hortensien und Tausendschön geschmückt. Für Blumen hatte sich auch First Lady Michelle Obama entschieden: Sie trug ein extra angefertigtes dunkelblaues Kleid mit Applikationen von dem in Kanada aufgewachsenen Designer Jason Wu. "Wir werden Michelles eleganten Style vermissen, wenn ein neuer Präsident einzieht", komplimentierte das "People"-Magazin umgehend.

Dutzende Promis aus Politik, Sport und Gesellschaft mit Kanada-Bezug waren eingeladen, die allesamt vom 44-jährigen Trudeau und seiner unkonventionellen Art schwärmten. "Er scheint ziemlich cool zu sein", äußerte sich Michael J. Fox, der in Edmonton geboren wurde und den Abend neben Michelle Obama saß. "Ich bin extrem stolz auf Kanada", sagte "Grey's Anatomy"-Veteranin Sandra Oh, die in Ottawa geboren wurde.

"Was gibt es da nicht zu mögen?"

"Sein Vater war 14 Jahre lang mein Held und ich freue mich wahnsinnig, nun seinen Sohn als Premier zu haben", erklärte "Austin Powers"-Star Mike Myers ganz ernsthaft. "Das wird eine großartige Zeit für die kanadisch-amerikanischen Beziehungen."

Auch Barack Obama war von dem liberalen Politiker angetan. "Er hat bei seiner Kampagne eine Botschaft von Hoffnung und Veränderungen ausgesandt", so der US-Präsident bei seinem Willkommens-Toast. "Seine positiven und optimistischen Visionen sind inspirierend für junge Menschen." Aus seiner Sicht könne er sich nicht beschweren: "Was gibt es da nicht zu mögen?"

Malia Obama (r.) neben Schauspielerin Sandra Oh Zur Großansicht
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Malia Obama (r.) neben Schauspielerin Sandra Oh

Für Malia, 14, und ihre ältere Schwester Sasha, 17, war es das erste State Dinner, an dem sie teilnehmen durften. Mit Sicherheit kein schlechter Einstand: Malia nahm neben Sandra Oh Platz, Sasha neben Frauenschwarm Ryan Reynolds und seiner Frau Blake Lively. Justin Trudeau ließ die beiden in seiner Rede wissen, dass er sie bewundere. Ihre bemerkenswerte "Kindheit werde ihnen außergewöhnliche Kraft und Weisheit" verleihen.

Neben dem Menü (Heilbutt, Frühlingsgemüse, Lamm in Whiskeysauce, Kuchen und einer Zuckerfigur in Form der Rocky Mountains, auf denen kleine Küchlein in Form amerikanischer und kanadischer Symbole gestapelt waren) kamen die Gäste in den Genuss eines Auftritts von Sara Bareilles - die Amerikanerin gehört zu den Lieblingssängerinnen der First Lady.

gam/AP

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Hipster unter sich
mauser 11.03.2016
Besser als bei Königs!
2. ...und jetzt...
lady_amanda 11.03.2016
...stellen sie sich Trump vor...
3. Super! Endlich mal etwas frischer Wind...
TheShippingGuru 11.03.2016
....positiv denkende und handelnde Menschen gibt es heute zu wenig! Immer muss alles madig gemacht werden... Da ist das doch mal was erfrischender...
4. So schön kann Politik sein
aopoi 11.03.2016
Jetzt noch die Politik dazu, wäre mein Wunsch.
5. Furchtbar
dasbeau 11.03.2016
"Michelle Obama überzeugte in einem dunkelblauen Kleid" - Ich werde nie so ganz verstehen, warum der Stil von M.Obama so dermaßen gelobt wird. Natürlich hat sie deutlich mehr Stil (bzw. überhaupt einen), als ihre Vorgängerinnen N.Reagan, B.Bush, H.Clinton und L.Bush, aber das Gelbe vom Ei ist's auch nicht. Das Zitat "Michelle Obama überzeugte in einem dunkelblauen Kleid" steht ausgerechnet unter Bild 5. Unvorteilhafter geht's kaum. M.E. machte die kanadische First Lady hier eine deutlich bessere Figur.
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