Drei Lawinenabgänge in Bayern Fünf Verschüttete gerettet

Drei Lawinen haben in Oberbayern für einen Großeinsatz der Bergwacht gesorgt. Laut Polizei wurden fünf Wintersportler verletzt.

Lagebericht der Lawinenwarnzentrale
DPA

Lagebericht der Lawinenwarnzentrale


Es hat viel geschneit in den Alpen in den vergangenen Tagen, die Lawinengefahr ist gestiegen. Am Sonntag gab es in Oberbayern gleich drei Abgänge. Sowohl am 1808 Meter hohen Geigelstein, dem 1781 Meter hohen Zwiesel (beide in Chiemgauer Alpen) als auch am 1619 Meter hohen Brünnstein im Mangfallgebirge stürzten Schneemassen in Richtung Tal, wie die Polizei mitteilte. Die Bergwacht leitete demnach umfangreiche Suchmaßnahmen ein.

Laut Polizei wurden fünf Wintersportler verschüttet: zwei am Zwiesel, eine am Geigelstein und zwei am Brünstein. Eine Person am Zwiesel habe sich selbst befreien können, sagte eine Polzeisprecherin dem SPIEGEL. Die vier anderen Verschütteten wurden von Rettungskräften aus dem Schnee befreit. Die Einsatzkräfte seien weiterhin vor Ort, um nach möglichen Opfern zu suchen.

Laut Warndienst herrscht in den gesamten bayerischen Alpen derzeit erhebliche Lawinengefahr. Es werde im Tagesverlauf weiter schneien. Für die nächsten Tage würden steigende Temperaturen erwartet. Regen erhöhe die Gefahr der Selbstauslösung von Lawinen. Unternehmungen abseits gesicherter Pisten erforderten große Vorsicht und eine überlegte Routenwahl.

hda/dpa

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