Österreich Busunglück mit mehreren Verletzten

In Österreich ist ein vollbesetzter Reisebus verunglückt. Ersten Angaben zufolge wurden mehrere Menschen verletzt.

Feuerwehrmänner am Unfallort
DPA/ APA/ fotokerschi.at

Feuerwehrmänner am Unfallort


In den österreichischen Alpen hat es einen Unfall mit einem Reisebus gegeben. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurden bis zu 30 Menschen verletzt. "Derzeit gibt es rund 25 bis 30 Leichtverletzte und ein bis zwei Schwerverletzte", sagte der Bezirksrettungskommandant Harald Pretterer dem ORF Oberösterreich.

"Die Patienten werden gerade versorgt und dann in die Krankenhäuser gebracht. Sechs Notärzte mit 16 Rettungsfahrzeugen sind derzeit im Einsatz", sagte Pretterer dem Sender. Von der Polizei gibt es noch keine Angaben zum Ausmaß des Unglücks.

Medienberichten zufolge saß in dem Bus eine asiatische Reisegruppe. Sie soll auf dem Weg nach Hallstatt, einem besonders bei Gästen aus Fernost beliebten Ausflugsziel im Salzkammergut, gewesen sein.

Für die Einsatzkräfte wurde laut einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur APA Großalarm ausgelöst. Auch Hubschrauber wurden angefordert, wie die "Salzburger Nachrichten" berichten. Demnach ereignete sich der Unfall in rund 700 Metern Höhe am Pass Gschütt an der Grenze des Bundeslandes Oberösterreich.

Nach ersten Erkenntnissen zur Unfallursache soll der Reisebus kurz vor Gosau auf schneeglatter Fahrbahn gegen neun Uhr ins Rutschen gekommen sein, wie die "Salzburger Nachrichten" und der ORF berichten. Das Fahrzeug soll demnach gegen einen Steinwall an der Einfahrt eines Hotels geprallt sein. In der Region herrschte starker Schneefall.

fok/dpa/AFP

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