Mehrere Verletzte in Österreich: Deutscher Reisebus prallt mit Lkw zusammen

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Österreich sind mindestens 18 Menschen zumeist leicht verletzt worden. Bei St. Gilgen bei Salzburg stieß ein Reisebus mit einem Lastwagen zusammen. Trotz langsamer Fahrt war der Lkw offenbar ins Rutschen gekommen.

St. Gilgen - Es herrschte Schneetreiben, die Fahrbahnen waren glatt: Am Montagnachmittag sind in Österreich ein Bus mit einer Reisegruppe aus Baden-Württemberg und ein entgegenkommender mit Schotter beladenen Lastkraftwagen zusammengestoßen. Die 61-jährige österreichische Reiseleiterin sei schwer und mindestens 18 der 33 deutschen Passagiere leicht verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Der Unfall hatte sich bei St. Gilgen im Bundesland Salzburg ereignet. Ersten Erkenntnissen zufolge war der Lkw auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen gekommen und quer über die Fahrbahn frontal in den entgegenkommenden Bus geschlittert.

Obwohl die Fahrer langsam unterwegs gewesen seien, sei die Wucht des Aufpralls enorm gewesen, hieß es. Beide Fahrzeuge wurden nach Angaben der Feuerwehr in die entgegengesetzte Richtung geschleudert. Der Bus kam offenbar kurz vor einem Abgrund zum Stillstand. Der Lkw wurde von einer anderen Böschung abgebremst.

Die Rettungskräfte brachten die Verletzten in Krankenhäuser nach Salzburg und Bad Ischl. Die übrigen Busreisenden wurden in einem nahegelegenen Feuerwehrhaus mit Tee versorgt und konnten ihre Reise später mit einem anderen Bus fortsetzen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

siu/dpa/dapd

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1. Deutscher Reisebus in Österreich verunglückt
guteronkel 11.12.2012
Es ist somit anzunehmen, dass die Straße weder geräumt noch gestreut war. Somit ist festzustellen, dass die Österreicher in dieser Beziehung genauso nachlässig und dumm sind wie die Deutschen. Auch in Deutschland wartet die öffentliche Hand nach jedem Schneefall auf die Tauperiode. Aber wehe, der Anwohner hat bis spätestens 7:00 Uhr nicht den Gehweg (der der Gemeinde gehört) geräumt und mit einem abstumpfenden Mittel gestreut. Kommt jemand zu Schaden ist trotzdem der Anwohner schuld. Es wird Zeit, dass die Bürger ihre Kommunen und Gemeinden ganz gewaltig an ihre Pflichten erinnern.
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