Steiermark Mehr als hundert Skifahrer aus Sessellift gerettet

Wegen eines technischen Defekts waren zahlreiche Skifahrer in einem Sessellift in der Steiermark gefangen. Mithilfe mehrerer Helikopter wurden sie befreit.

Michael Bauer

Ungefähr 150 Personen haben in einem Sessellift in der Steiermark festgesessen. Das teilte die Polizei auf ihrem offiziellen Twitter-Account mit. Der Grund für den Stillstand im Skigebiet am Kreischberg sei ein technischer Defekt.

Die Bergung lief laut Kreischberg-Geschäftsführer Karl Fussi problemlos. "Alles ist gut gegangen. Niemand wurde verletzt", sagte er.

Bei der Aktion seien Kräfte der Bergrettung, der Polizei und von drei Hubschrauber-Teams im Einsatz gewesen. Michael Bauer, der Sprecher des Verteidigungsministeriums, teilte bei Twitter mit, dass das Bundesheer bei der Rettung geholfen habe.

Die Bergretter stiegen laut Fussi zu den Sesseln auf und seilten die Menschen ab, die Hubschrauber ließen einen Helfer am Seil herunter und bargen so die Gäste. Die Sportler saßen etwa sieben bis zehn Meter über der Piste fest.

Aufgrund des sonnigen Wetters und der vergleichsweise warmen Temperaturen von sechs Grad habe niemand eine Unterkühlung erlitten. Rund drei Stunden dauerte der Einsatz, bis schließlich alle Skifahrer gerettet waren. Der Sessellift wird ersten Vermutungen zufolge wohl mehrere Tage still stehen.

bbr/dpa

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