24 Tote in Oklahoma Zahl der Tornado-Opfer nach unten korrigiert

Der schwere Tornado im US-Bundesstaats Oklahoma hat weniger Menschenleben gefordert, als bislang angenommen. Nach Angaben der Gerichtmedizin wurden 24 statt 51 Menschen durch den Wirbelsturm in der Kleinstadt Moore getötet.

Rettungseinsatz: Ein Kind wird aus den Trümmern einer Schule befreit
AP

Rettungseinsatz: Ein Kind wird aus den Trümmern einer Schule befreit


Moore - Bei dem schweren Tornado in einem Vorort von Oklahoma City sind weniger Menschen ums Leben gekommen, als bisher befürchtet. Die Nachrichtenagenturen Reuters und AP berichten, die Gerichtsmedizin in Oklahoma City habe die Zahl der Todesopfer vorerst auf 24 korrigiert, nachdem sie zuvor von 51 Toten gesprochen hatte. "Es herrschte viel Chaos", erklärte eine Sprecherin der Behörde die neuen Zahlen. Möglicherweise seien daher einige Leichen doppelt gezählt worden. Bis auf drei seien nun jedoch alle Toten identifiziert. Neun Todesopfer sind den Angaben zufolge Kinder.

Am Montag war einer der schwersten Tornados der US-Geschichte über die Kleinstadt Moore, einen Vorort von Oklahoma City, hinweggefegt. Der Wirbelsturm hinterließ eine Schneise der Verwüstung. US-Präsident Barack Obama hatte daraufhin Teile des Bundesstaats Oklahoma zum Katastrophengebiet erklärt. Rettungskräfte suchten am Dienstag mit Unterstützung der Nationalgarde weiter nach Überlebenden.

Unterdessen hat Präsident Obama den Opfern des zerstörerischen Tornados schnelle Hilfe versprochen. "Der gesamte Fokus unserer Nation richtet sich auf die dringende Rettungsarbeit", sagte Obama bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus in Washington.

Mit Blick auf die zerstörten Grundschulen und die hohe Zahl der betroffenen Kinder sagte Obama: "Da sind nun leere Flächen wo einst Wohnzimmer und Schlafzimmer und Klassenzimmer waren. Und wir müssen diese Orte bald wieder mit Liebe und Lachen und Gemeinschaft füllen", sagte Obama.

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25  Bilder
Oklahoma: Riesenwirbelsturm über Moore

gam/Reuters/AP/dpa

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TaxX 21.05.2013
1. Sorry Herr Hansen
aber dieses Foto finde ich weitaus anrührender als Ihr - meiner Meinung nach gestelltes - Pressefoto des Jahres. Das, was ich hier sehe, ist in meinen Augen die Arbeit eines Reporters. Die Augen der Menschen machen das Foto, nicht die Beleuchtung...
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