Die packendsten Olympia-Momente: Zehnmal Himmel und Hölle

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Die Athleten haben gelacht, geschrien, geweint - vor Freude, Entsetzen, Rührung. Die Olympischen Spiele in London boten Ausnahmemomente, in denen sich all das verdichtete, worum es beim Sport neben der Leistung geht - Emotionen. Die zehn eindrucksvollsten Augenblicke von London 2012.

London 2012: Die emotionalsten Momente der Spiele Fotos
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Ein Koloss schwebt über die Hürden, eine Königin über die Köpfe der Zuschauer. Eine Athletin muss nach dem Ende ihres Kampfes eine gefühlte Ewigkeit warten, bis sie erfährt, dass es doch nicht gereicht hat für den Sieg. Alle vier Jahre bieten die Olympischen Spiele Momente, die in die Geschichte eingehen, Bilder, die zu Ikonen werden. In ihnen entlädt sich die Anspannung von Monaten, manchmal Jahren, in denen die Olympioniken auf diesen einen Wettkampf hingearbeitet haben.

Triumph und Tränen, Sekunden des Schreckens, Sekunden der Freude: Hier sind die zehn eindrücklichsten Momente der Olympischen Spiele 2012:


Robert Harting - ein Hüne nimmt alle Hürden

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Goldjubel: Hartings Hürdenlauf
Zuerst musste das Trikot dran glauben. Robert Harting zeriss sein Hemd, wie man es nach großen Siegen von ihm gewohnt ist: Martialisch, mit verzerrtem Gesicht, direkt vor den Kameras. Gold bei Olympischen Spielen war der größte Triumph seiner Laufbahn. Deshalb musste der Diskuswerfer noch einen draufsetzen, um seiner Freude Ausdruck zu verleihen.

Gerade bauten Kampfrichter die Hürden für das 100-Meter-Finale der Frauen auf. Harting ignorierte die Offiziellen - und lief los. 80.000 Zuschauer im Stadion durften den wahrscheinlich mächtigsten Hürdensprinter der Geschichte bejubeln: Und so wuchtete der Zwei-Meter-Mann seine 126 Kilogramm über Hürde um Hürde, das schmerzende Knie war vergessen.

Auch im Wettkampf hatte der 27-Jährige alles ausgeblendet. 68,27 Meter im fünften Versuch reichten knapp zum Sieg. Harting galt als großer Favorit und Hoffnungsträger der deutschen Leichtathletik. "Ich bin jetzt extrem befreit", sagte er nach seinem Erfolg.

Andy Murray - ein Tennis-Champion rührt die Briten

Andy Murray umarmt nach seinem Sieg im Tennisfinale den elfjährigen Henry Caplan Zur Großansicht
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Andy Murray umarmt nach seinem Sieg im Tennisfinale den elfjährigen Henry Caplan

Noch nie hatte Andy Murray ein großes Finale gewonnen, der schottische Tennisspieler war der ewige Vierte. Novak Djokovic, Rafael Nadal und Roger Federer waren stets einen Tick besser, wenn es wichtig wurde. Doch nun war alles anders: Im olympischen Halbfinale gewann Murray gegen Djokovic, im Endspiel ließ er Federer keine Chance.

Mit einem Ass verwandelte er seinen ersten Matchball, ließ den Schläger fallen, schlug die Hände vor das Gesicht, ging in die Knie. Dann kletterte er zum Jubeln in die Loge zu seiner Freundin, seiner Mutter, den Trainern.

Dann kam Murray an der Loge des Federer-Clans vorbei. Dort saß der elfjährige Zuschauer Henry Caplan. Der Junge rief: "Andy, Andy, Andy, ich brauche eine Umarmung!" Henry bekam seine Umarmung und die Fotografen eines der rührendsten Bilder der Sommerspiele. "Er weinte und war ein bisschen verschwitzt", sagte Henry über die Begegnung mit seinem Idol. "Ich glaube nicht, dass ich dieses T-Shirt jemals wieder waschen werde."

Matthias Steiner - bange Sekunden beim Gewichtheben

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Gewichtheber Steiner: Schrecksekunde beim zweiten Versuch
Vor vier Jahren in Peking lieferte Gewichtheber Matthias Steiner eines der schönsten Bilder der Spiele: Bei der Siegerehrung hielt er die Goldmedaille neben das Foto seiner verstorbenen Frau. Auch in London bewegte der Deutsche die Zuschauer - diesmal allerdings war es ein Schreckmoment.

196 Kilogramm hatte Steiner bei seinem zweiten Versuch im Reißen auflegen lassen, er hatte das Gewicht schon über den Kopf gewuchtet, konnte es aber nicht halten. Die Hantel krachte auf seinen Nacken, Steiner ging zu Boden, blieb regungslos liegen. Er konnte jedoch kurz darauf aus eigener Kraft aufstehen und zur Beruhigung der Zuschauer die Faust zeigen. Der Wettkampf aber war für ihn vorbei.

Eine Kernspintomografie zeigte später: Steiner erlitt keine schweren Schäden an der Wirbelsäule. "Ich habe starke Schmerzen. Aber bei mir und meiner Familie überwiegt die Erleichterung, dass nichts Schlimmeres passiert ist", sagte er. "Das Sportliche rückt da für den Moment in den Hintergrund."

Shin A Lam - Die traurige Heldin im Degenfechten

Shin A Lam auf der Planche: Dramatisches Aus gegen Britta Heidemann Zur Großansicht
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Shin A Lam auf der Planche: Dramatisches Aus gegen Britta Heidemann

Manchmal dauert eine Sekunde eine Ewigkeit. Im Halbfinale der Degenfechterinnen war das so. Britta Heidemann brauchte in der Verlängerung gegen die Südkoreanerin Shin A Lam für den Sieg noch einen Treffer, ohne selbst getroffen zu werden. Eine Sekunde stand noch auf der Uhr. Schnell gab es zwei Doppeltreffer, die Zeit wurde jeweils wieder angehalten. Beim dritten Angriff traf Heidemann allein. Doch konnte sie den entscheidenden Punkt noch rechtzeitig landen? Ja, sagten die Kampfrichter.

Es folgten hitzige Diskussionen und Proteste der Südkoreaner, Shin A Lam saß niedergeschlagen auf der Planche. Sie weinte. Erst nach knapp einer halben Stunde fiel die Entscheidung zugunsten der Deutschen. Die Südkoreaner legten offiziell Protest ein, Shin A Lam musste weiter auf der Planche bleiben, so verlangt es das Reglement. Das Bild der einsamen 25-Jährigen ist eines der eindrücklichsten dieser Olympischen Spiele.

Fast eine Stunde nach der letzten Attacke scheiterte der südkoreanische Protest, dann wurde auch Shin A Lam aus der Halle geführt. Die Zuschauer verabschiedeten sie mit Standing Ovations.

Nicola Spirig - knapper geht es nicht

Triathletinnen Spirig und Norden beim Zieleinlauf: Frage von Zentimetern Zur Großansicht
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Triathletinnen Spirig und Norden beim Zieleinlauf: Frage von Zentimetern

1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, zehn Kilometer Laufen - und am Ende entscheiden Zentimeter - wie beim Triathlon der Frauen. Nach 1:59:48 Stunden überquerten die Schweizerin Nicola Spirig und die Schwedin Lisa Norden gleichzeitig die Ziellinie.

Im Triathlon sind derart knappe Entscheidungen sehr selten. "Beim Überqueren der Ziellinie hatte ich das Gefühl, gewonnen zu haben. Aber ich war mir nicht sicher", sagte Spirig. Die Zielfotos mussten entscheiden. Die Auswertung dauerte mehrere Minuten, dann stand fest: Gold geht an die Schweizerin.

Es wurde auch debattiert, ob es nicht zwei Siegerinnen hätte geben sollen. "Ich denke, das ist eine großartige Idee", sagte Norden. Das schwedische NOK und der nationale Triathlonverband protestierten gegen die Medaillenvergabe und verlangten, dass auch Norden Gold erhält. Vergeblich: Nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs bleibt der Athletin der erste Platz verwehrt. Norden nahm es sportlich. Als sie Journalisten auf einer Pressekonferenz warten ließ, sagte sie: "Ich bin immer ein bisschen zu spät dran, nicht wahr?"

Usain Bolt - Flaschenwurf beim Finale über 100 Meter

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Olympia 2012: Flaschenwurf im 100-Meter-Finale
Das 100-Meter-Finale ist traditionell ein Höhepunkt der Olympischen Spiele. Wenn die schnellsten Männer der Welt in den Startblöcken hocken, ist es still im Stadion. In die Anspannung hinein wurde nur wenige Sekunden vor dem Start eine Flasche geworfen, sie landete nur wenige Meter hinter den Athleten.

Geworfen hatte ein betrunkener Zuschauer, der zuvor auch Beleidigungen in Richtung Usain Bolt gerufen haben soll. Zu seinem Pech saß er in der Nähe der niederländischen Judoka Edith Bosch, die den Störenfried festhielt, bis Sicherheitskräfte ihn abführten. Die Sprinter unten auf der Laufbahn ließen sich nicht stören. Bolt hängte in 9,63 Sekunden alle Konkurrenten ab.

Katie Taylor: Gänsehaut beim Frauenboxen

Boxerin Katie Taylor feiert ihre Goldmedaille im Leichtgewicht Zur Großansicht
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Boxerin Katie Taylor feiert ihre Goldmedaille im Leichtgewicht

Zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele boxten in London auch die Frauen. Die erste Goldmedaille ging an die Britin Nicola Adams. Sie gewann im Fliegengewicht (bis 51 Kilo) gegen die Chinesin Cancan Ren.

Ebenso historisch - und noch ein wenig bewegender - war die zweite Goldmedaille in dieser Disziplin. Die irische Nationalheldin Katie Taylor triumphierte im Leichtgewicht (bis 60 Kilo). Taylor hatte bei der Eröffnungsfeier die Flagge Irlands getragen, sie ist mehrfache Weltmeisterin bei den Amateuren und hatte sich entscheidend dafür eingesetzt, dass Frauenboxen olympisch wird.

Die Stimmung in der Halle wurde von Tausenden Iren angeheizt. Nach dem Kampf stimmten sie den vom Fußball bekannten Song "Fields of Athenry" an. "Ich habe mir diesen Moment so oft vorgestellt", sagte Taylor. Für Irland war es die erste olympische Goldmedaille seit 16 Jahren. Der unterlegenen Russin Sofia Oschigawa blieb nichts anderes übrig, als die ihrer Meinung nach unfairen Punktrichter zu kritisieren.

Queen Elizabeth II. - Königin der Eröffnungsfeier

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Die Queen bei Olympia: Gute Miene zum guten Spiel
Dass die Queen einen Sinn für Humor hat, war lange bekannt. Selten aber ist er so zur Geltung gekommen wie bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele. Elizabeth II. spielte sich an der Seite von Bond-Darsteller Daniel Craig selbst. In dem Einspieler machte sie den tödlichsten und coolsten Agenten kurzerhand zum Chauffeur, flog mit ihm im Hubschrauber zum Stadion.

Während der Eröffnungsfeier schwebte schließlich tatsächlich ein Helikopter über der Arena, aus der ein Stuntman in Queen-Verkleidung sprang - kurz nachdem die Queen im Video auch in die Tiefe gehüpft war. Ein paar Augenblicke später bog sie dann live im Stadion vollkommen ungerührt um die Ecke. Angeblich wussten nicht einmal ihre Enkel vorher Bescheid: "Wir wurden völlig im Ungewissen gelassen, so groß war das Geheimnis", sagte Prinz William der BBC. Man erwarte von der Königin nicht, dass sie so etwas mache, sagte Prinz Harry.

Und die Queen selbst? "Sie war sehr amüsiert", berichtete IOC-Chef Jacques Rogge, der zusammen mit der Königin hinter den Kulissen wartete. Sie habe ein Lächeln auf den Lippen gehabt, weil sie als Einzige gewusst habe, was passiere.

Wodjan Shaherkani und Sarah Attar - Saudi Arabiens Vorkämpferinnen

Shaherkani (l.) gegen Melissa Mojica (USA): Nach 82 Sekunden war Schluss Zur Großansicht
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Shaherkani (l.) gegen Melissa Mojica (USA): Nach 82 Sekunden war Schluss

Sie flog schon nach 82 Sekunden raus - das aber war egal: Mit ihrem Kampf bei den Sommerspielen von London hat Judoka Wodjan Shaherkani Historisches vollbracht. Sie ist die erste olympische Athletin in der Geschichte Saudi-Arabiens. "Ich bin froh und stolz über die Teilnahme an den Olympischen Spielen und werde diesen Sport weiter ausüben", sagte die 16-Jährige.

Zuvor hatte es Wirbel um ihre Kopfbedeckung gegeben: Der Judo-Weltverband hatte ihr das Tragen des Hidschabs verboten. Daraufhin hatte das saudi-arabische Olympische Komitee gedroht, Schaherkani nicht antreten zu lassen. Der Kompromiss war eine Art schwarze Badekappe.

Sarah Attar schied über 800 Meter im ersten Lauf aus - aber sie freute sich trotzdem Zur Großansicht
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Sarah Attar schied über 800 Meter im ersten Lauf aus - aber sie freute sich trotzdem

Die zweite saudi-arabische Starterin war 800-Meter-Läuferin Sarah Attar. Auch sie schied chancenlos im Vorlauf aus, doch auch hier war es egal. Bei der Vorstellung vor dem Rennen wurde Attar vom Publikum stürmisch begrüßt. "Es ist ein historischer Moment, ich hoffe, dass dies die Dinge ändern wird, es ist ein enormer Schritt nach vorn", sagte sie nach ihrem Lauf. Die 19-Jährige ist in den USA aufgewachsen, hat die doppelte Staatsbürgerschaft und studiert an der Pepperdine Universität in Kalifornien.

Liu Xiang - der Sturz eines Helden

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Hürdenlauf: Ein Sturz, ein Kuss, ein Drama
Er war der Favorit für die Goldmedaille, doch der 110-Meter Lauf war für Liu Xiang bereits an der ersten Hürde vorbei. Er blieb an ihr hängen, strauchelte, und fiel zu Boden. Entsetzt schaute er auf sein Bein, auf die anderen Läufer und verließ schließlich die Bahn. Er humpelte Richtung Ziellinie und küsste eine Hürde.

Auch bei den Spielen in Peking 2008 galt er als Favorit, auch dort war ihm der Erfolg nicht vergönnt: Sein Auftritt im Vorlauf sollte der Höhepunkt der Spiele für die Chinesen werden. Doch Liu hatte Probleme mit der Achillessehne, nachdem der Niederländer Marcel van der Westen einen Fehlstart verursacht hatte, kehrte der chinesische Athlet nicht wieder in die Blöcke zurück. Er humpelte stattdessen zum Ausgang.

Er wurde operiert und kämpfte sich bei der Weltmeisterschaft 2011 wieder an die Spitze heran. Damals wurde er Zweiter. Doch in London war für ihn wieder nach dem Vorlauf Schluss. Und wieder war es die Achillessehne, die ihm Probleme bereitete.

Mit Material der Agenturen

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1. Triathlon - das Zielfoto...
AxelSchudak 13.08.2012
Was ich nicht verstehe, ist wie das Zieleinlaufband beim Zielfoto bereits meterweit hinter den Sportlerinnen hinterherflattern kann - eigentlich sollte es doch gerade erst berührt werden und demnach praktisch nicht zu sehen sein. Ich bin für Gold für beide.
2.
lemidi 13.08.2012
Zitat von AxelSchudakWas ich nicht verstehe, ist wie das Zieleinlaufband beim Zielfoto bereits meterweit hinter den Sportlerinnen hinterherflattern kann - eigentlich sollte es doch gerade erst berührt werden und demnach praktisch nicht zu sehen sein. Ich bin für Gold für beide.
Wie auch an den Schuhen zu sehen, stellt das Zielfoto nicht nur einen einzigen Augenblick dar sondern einen Ort zu mehreren Bruchteilen einer Sekunde - ein(e Art) Film. Deshalb ist das Band auch noch "flatternd" zu sehen.
3. seltsam...
telefondesinfizierer 13.08.2012
Zitat von AxelSchudakWas ich nicht verstehe, ist wie das Zieleinlaufband beim Zielfoto bereits meterweit hinter den Sportlerinnen hinterherflattern kann - eigentlich sollte es doch gerade erst berührt werden und demnach praktisch nicht zu sehen sein. Ich bin für Gold für beide.
Ist wirklich seltsam... die Erklärung, dass ein Ablauf von Bildern ist erklärt es nicht... aber vielleicht dieses Bild: Nicola Spirig kommt beim Triathlon zeitgleich mit Lisa Norden ins Ziel: Spirig gewinnt Gold nach Fotofinish-Entscheid - Sport Olympia Sommerspiele 2012 (http://www.spox.com/de/sport/olympia/sommerspiele-2012/triathlon/1208/News/frauen-nicola-spring-gewinnt-fotofinish-lisa-norden-zielfoto-anne-haug-anja-dittmer-svenja-bazlen.html) Die Fahne hängt kurz VOR der Ziellinie, wahrscheinlich, um genau so einen Effekt zu erzielen und das Logo schön zu zeigen ;)
4. Mo Farah
perello 13.08.2012
Mir haben die Siege von Mo Farah besonders gut gefallen. Der kleine Einwanderer aus Somalia (mit zehn Jahren eingewandert, kein Plastik-Brite) begeisterte die Massen und führte mal die nationalischte Mischpoke vor, die den Rest des Landes gerne glauben machen will, die Einwanderer - und insbesondere die muslimischen - würden bestenfalls Sozialleistungen abgreifen wollen und sich nicht positiv mit Leistung einbringen...
5. Ein Zielfoto funktioniert anders als ein normales Foto
MartinHa 13.08.2012
Auf der englischen Wikipedia wird erklaert, wie ein Zielfoto funktioniert. Im Prinzip wird 1000 mal pro Sekunde ein Bild aufgenommen, welches ein nur Pixel breit ist, aber "normal" hoch (also einige tausend Pixel). Diese Fotos werden dann zum Zielfoto zusammengesetzt. Der Boden ist daher ganz weiss, weil er immer nur die Ziellinie zeigt. Und das Zielband flattert daher etwas spaeter ins Ziel und wird weiter links abgebildet. http://en.wikipedia.org/wiki/Photo_finish
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