Neue Panne beim Secret Service Bewaffneter Straftäter fuhr mit Obama im Aufzug

Der Secret Service ist schon wieder in Erklärungsnot. Nach der Sicherheitspanne im Weißen Haus wurde nun bekannt, dass ein bewaffneter und dreimal verurteilter Mann zu US-Präsident Obama in einen Aufzug gelassen wurde.

Obama bei der CDC in Atlanta: Ein bewaffneter Straftäter war hier mit ihm im Aufzug
AFP

Obama bei der CDC in Atlanta: Ein bewaffneter Straftäter war hier mit ihm im Aufzug


Washington - Neue Sicherheitspanne beim Secret Service: Ein bewaffneter Mann wurde zu US-Präsident Barack Obama in einen Aufzug gelassen. Der Vorfall ereignete sich vor zwei Wochen bei einem Besuch des Präsidenten bei der US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) in Atlanta - drei Tage bevor ein mit einem Messer bewaffneter Irak-Veteran ins Weiße Haus eindrang.

Der Mann im Aufzug arbeitete für die Sicherheitsfirma, die für die Bewachung der Gesundheitsbehörde zuständig ist und wurde laut "Washington Post" bereits dreimal wegen tätlicher Angriffe und Körperverletzung verurteilt. Während der Fahrt im Aufzug machte er mit seinem Handy Fotos und Videos von Obama und hörte auch nach wiederholter Bitte nicht damit auf.

Nach Ende der Fahrt nahmen ihn deshalb Mitarbeiter des Secret Service zur Seite. Erst als der Vorgesetzte des Sicherheitsmitarbeiters dazukam und den Mann bat, ihm seine Waffe zu übergeben, realisierten die Sicherheitsleute des Präsidenten, dass er bewaffnet war. Laut "Washington Post" wurde Präsident Obama nicht über den Vorfall informiert. Der aufdringliche Security-Mann sei sofort gefeuert worden.

Die Leiterin des Secret Service, die sich erst am Dienstag vor einem Kongresskomitee zu dem Eindringling im Weißen Haus äußern musste, ist damit schon wieder in Erklärungsnot. "Das ist unakzeptabel, und ich übernehme die volle Verantwortung", hatte Julia Pierson in der Anhörung am Dienstag gesagt.

vet/AP/Reuters

insgesamt 21 Beiträge
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porstel40 01.10.2014
1. Wo ist das Problem?
Obama halt volksnah, hatte keine Drohne bei sich ... und?
Anthrophilus 01.10.2014
2. Wie schon zu den Schüssen auf's Weiße Haus angemerkt:
Die Obama-Gegner schießen nicht selbst auf ihn - sie lassen jemanden durch ... http://www.spiegel.de/forum/politik/obamas-sicherheitsdienst-secret-service-ignorierte-schuesse-aufs-weisse-haus-thread-159272-2.html#postbit_18463089 ... und schon ist's geschehen ... wenn's klappt. Zeigt dem US-Präsidenten aber auch, wie leicht was passieren kann ... z.B. wenn man sich bei Jemandem zu unbeliebt macht bzw. so gar nicht in die Pläne paßt ...
osmanian 01.10.2014
3. Letzte Amtszeit?
Wenn der Obama nochmal kandidiert dann hat er aber Eier wie Wassermelonen. Keiner will den Mann mehr haben in der Oberen Etage, wohlgemerkt die Sicherheitskräfte auch nicht mehr..
olaf.plonk 01.10.2014
4. wo leben wir denn ?
was ist denn hier das große Problem wenn der Mann ganz normal bei einer Sicherheitsfirma gearbeitet hat....das sind zwar oft etwas aggressivere Typen aber deshalb noch lange keine Gefahr für Obama. wie oft die Merkel mit solchen Leuten zu tun hat möchte ich erst gar nicht wissen
zenotornado 01.10.2014
5. Wen juckt es...
liebes SPON Team. es ist schön und gut, dass die Amerikaner ihren Präsidenten einem König gleich huldigen, doch sind wir mal ehrlich. Diese Informationen sind genau so interessant wie die Berichte über angebliche Promis, die auf dem Oktoberfest ihre unansehnlichen Brüste in die Kamera halten. es gibt doch wirklich wichtigere Probleme, die uns beschäftigen sollten.
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