Papua-Neuguinea Mindestens hundert Tote nach mehreren Erdbeben

Seit mehr als einer Woche erschüttern schwere Erdbeben den Pazifikstaat Papua-Neuguinea. Mindestens hundert Menschen starben bereits - und die Beben halten an.

Erdbeben in Papua-Neuguinea
AP/ Luke Purre

Erdbeben in Papua-Neuguinea


Bei einem neuen schweren Erdbeben in Papua-Neuguinea sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Damit steigt die Zahl der Toten auf mindestens hundert.

Seit Beginn vergangener Woche wird der Pazifikstaat von einer Serie mehrerer Beben erschüttert. Mehr als 500 Menschen wurden bislang verletzt, mehr als 17.000 mussten in Notunterkünfte gebracht werden.

Nach Angaben der Behörden richtete das jüngste Erdbeben mit einer Stärke von 6,7 in einer Bergregion große Schäden an. Das genaue Ausmaß der Gesamtschäden ist bislang nicht bekannt. Betroffen sind vor allem die dicht bewaldeten Provinzen Hela und Southern Highlands, mehr als 500 Kilometer von der Hauptstadt Port Moresby entfernt.

Fast alle Kommunikationsverbindungen wurden gekappt. Viele Straßen sind immer noch unpassierbar. Informationen dringen deshalb nur langsam nach außen. William Powi, Gouverneur der Provinz Southern Highlands, sagte, die Menschen seien von der Katastrophe und den vielen Nachbeben traumatisiert.

Papua-Neuguinea liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.

vik/dpa/AP



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.