Parkinson-Krankheit: Michael J. Fox nahm Abschied von Fans
Ein schwer kranker Filmstar trat von der Bühne ab. "Ich habe einen neuen Job", sagte Schauspieler Michael J. Fox, 38, zu seinen Fans. "Ich kämpfe von nun an gegen die Parkinson-Krankheit."
Michael J. Fox
New York - Eine nach ihm benannte Stiftung soll die Forschung nach den Ursachen der als Schüttellähmung bekannten Krankheit unterstützen. Dafür gibt Fox, der durch die Spielberg-Trilogie "Zurück in die Zukunft" zum Weltstar wurde, einen Teil seines Millionenvermögens aus. Zu den Prominenten, die ihn unterstützen, gehört auch der einstige Box-Weltmeister Muhammad Ali. Auch er leidet an Parkinson.
Nach der Ausstrahlung der letzten Folge der TV-Serie "Chaos City" nahm Fox Abschied von seinen amerikanischen Fans. Er spielt darin die Hauptrolle. Künftig wird Charlie Sheen die Rolle spielen - den stellvertretenden Bürgermeister Michael Flaherty. Der Abschied hätte kaum fröhlicher inszeniert werden können.
Größer ist der Rummel um einen kranken Schauspieler noch nie gewesen, selbst in den USA nicht. In der "Show nach der Show" stellte er seine Krankheit dennoch nicht zur Schau. "Mister Fox hielt beim Interview die rechte Hand fest", stand am nächsten Morgen in der "New York Times". Woanders las man: "Er zwang sich, das Zucken seiner Schulter nicht spüren zu lassen."
Morbus Parkinson, die "Schüttellähmung", ist eine Krankheit des Gehirns. Bewegungsarmut, Steifheit der Muskulatur, gebeugte Körperhaltung, im späteren Stadium auch ein maskenartiger Gesichtsausdruck - Vorstufen eines furchtbaren Endes. Die Deutsche Parkinson Vereinigung empfiehlt: "Der Patient soll so aktiv wie möglich bleiben."
Genau das lebt Michael J. Fox vor: "Ich habe mir überlegt, wie ich diesen letzten Auftritt anlege", sagte er Reportern in New York. "Ich sagte mir, mach' weiter und gib alles, was du geben kannst." Das will der Hollywood-Star auch in seiner neuesten Rolle so halten.
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