Schaulaufen in Ascot: Wichtig ist auf'm Kopf

Wer interessiert sich noch fürs Pferderennen, wenn es solche Hüte zu bestaunen gibt? Eigentlich geht es in Ascot um Sport, aber tatsächlich ums Gesehenwerden. Mit den Kopfbedeckungen mancher Gäste konnten - oder wollten - nicht einmal die Royals mithalten.

Berühmtes Pferderennen: Die Hutparade von Ascot Fotos
REUTERS

Ascot - Eine Pferdefigur, Blumen, Federn, Stickereien - wer beim Pferderennen in Ascot mit Hut auffallen will, muss sich einiges einfallen lassen. Das Renngelände in Südengland gilt nicht umsonst als größter inoffizieller Laufsteg für Hutmode.

Prominente wie Sängerin Katherine Jenkins und Schauspielerin Aishwarya Rai Bachchan gaben sich alle Mühe, sich in die Parade aus riesigen Blumenbuketts, schrillen Federkreationen und Perlenarrangements einzureihen. Jenkins wählte ein Ensemble in Pink und Orange, Rai Bachchan einen Hut in Schwarz und Weiß, künstliche Rose auf dem Kopf inklusive.

Auch der Tradition wurde Genüge getan: Königin Elizabeth II. eröffnete das fünftägige Spektakel mit einer Kutschfahrt über die Rennstrecke. Mit dabei waren ihr Sohn und Thronfolger Prinz Charles sowie dessen Frau Camilla. Prinz Philip, der Mann der Queen, saß nicht neben ihr. Er erholt sich voraussichtlich noch bis zum Herbst von einer Unterleibsoperation und einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt.

Die Queen ist als Pferdenärrin und erfolgreiche Züchterin bekannt und schickt in Ascot auch immer wieder eigene Tiere ins Rennen. Ihre Stute Estimate soll am Donnerstag im Gold Cup laufen und wird von den Buchmachern als einer der Favoriten gehandelt.

Im Vorwort des offiziellen Ascot-Programms schrieb die Queen: "Ich weiß, welche große Freude es ist, auf dieser wundervollen Rennstrecke Erfolg zu haben, ob man nun ein Trainer, Jockey oder einer der hart arbeitenden Stall-Mitarbeiter ist, die hinter jedem Teilnehmer stehen." Die Tradition der Pferderennen in Ascot reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück.

ulz/dpa

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