London - Der Papagei "Ziggy" hatte bei den heimlichen Treffen der 25-Jährigen mit ihrem Liebhaber offenbar genau zugehört. "Wir haben ferngesehen, als Ziggy in Suzys Stimme 'Gary, ich liebe dich' ausstieß", erzählte der Betrogene, Chris Taylor, mehreren britischen Zeitungen. "Ich habe gelacht, aber als ich Suzy angeschaut habe, habe ich gesehen, dass etwas nicht stimmt", sagte der 30-Jährige aus Leeds in Nordengland. "Ihr Gesicht war puterrot, und sie hat zu weinen angefangen." Ihm sei regelrecht schlecht geworden.
Ziggy habe schon zuvor "Hallo du, Gary" gesagt und Kussgeräusche gemacht, wenn der Name Gary im Radio oder Fernsehen gefallen sei, sagte Taylor, aber er habe darüber gelacht. An jenem Abend habe ihm seine Freundin dann gestanden, dass sie seit vier Monaten eine Affäre mit einem ehemaligen Kollegen habe und ihn deshalb verlassen werde, sagte Taylor. "Sie hat gesagt, sie wollte es mir ohnehin sagen, aber sie habe nicht gewusst wie, und sie habe nicht den richtigen Augenblick dafür gefunden. Ich habe keine Ahnung, wer dieser Gary ist." Seine Freundin sei noch in derselben Nacht verschwunden, und er habe sie seitdem nicht mehr gesehen. "Sie ist noch einmal gekommen und hat ihre Sachen geholt, als ich nicht da war. Ich hoffe, dass ich sie nie mehr sehe."
Die junge Frau sagte den Zeitungen, sie sei nicht gerade stolz auf sich - aber den Papageien habe sie ohnehin nie leiden können. Taylor gab den Vogel mittlerweile weg: "Ich konnte ihn nicht davon abhalten, diesen verdammten Namen zu sagen - was hätte ich denn tun sollen?", wird er zitiert.
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