Polen Rettungskräfte suchen eingeschlossene Bergleute

Nach einer Erschütterung in 900 Metern Tiefe sind sieben polnische Bergleute verschüttet worden. Zwei konnten befreit werden - fünf sind im Stollen. Austretendes Gas erschwert die Rettung.

Verwandte und Angehörige vor dem Bergwerk Zofiowka
AFP

Verwandte und Angehörige vor dem Bergwerk Zofiowka


Nach einem Minenunglück im Süden Polens suchen Rettungskräfte nach Überlebenden unter Tage. Vier Bergleute wurden am Samstagabend noch vermisst, zu einem fünften konnten die Helfer zumindest Kontakt aufnehmen und seine Position orten, wie eine Bergwerkssprecherin am Samstagabend im Fernsehsender TVN24 sagte.

Zuvor seien zwei eingeschlossene Kumpel nach einer mehrstündigen Suche aus rund 1000 Metern Tiefe befreit worden. Die beiden Geretteten seien zwar verletzt, aber bei Bewusstsein, sagte die Sprecherin.

Nach Angaben der staatlichen Bergbaubehörde war es im Stollen Zofiowka des Bergwerks von Jastrzebie-Zdroj an der tschechischen Grenze bereits am Samstagmittag aus zunächst ungeklärter Ursache zu einer Erschütterung in etwa 900 Metern Tiefe gekommen. Dadurch seien die sieben Bergleute in darunter liegenden Gängen eingeschlossen worden. Die sofort eingeleitete Rettungsaktion sei durch eine sehr hohe Methankonzentration im Stollen behindert worden, erklärte ein Sprecher der Rettungsmannschaften TVN24.

mkl/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.