2,5 Promille: Polnischer Bischof fährt gegen Strommast

Ihm drohen bis zu zwei Jahre Haft: Der polnische Bischof Piotr Jarecki hat sich betrunken ans Steuer seines Autos gesetzt - und einen Strommast gerammt. Jetzt will der 57-Jährige eine Entziehungskur machen.

Warschau - Dieser Geistliche hat offenbar ein Alkoholproblem: Mit mehr als 2,5 Promille im Blut hat Piotr Jarecki einen Autounfall gebaut. Der polnische Bischof sei festgenommen worden, nachdem er mit seinem kleinen Toyota einen Strommast an einer Kreuzung in Warschau umgefahren hatte, teilte die Polizei mit. Nach der Blutabnahme sei der 57-Jährige wieder freigekommen, er müsse sich diese Woche zu einem Verhör einfinden.

Der Bischof bekannte auf der Website der Erzdiözese Warschau, er sei betrunken Auto gefahren. Er bitte alle um Verzeihung, deren Vertrauen er missbraucht habe. Nun wolle er so schnell wie möglich eine Entziehungskur machen, so Jarecki. Dem Geistlichen drohen laut polnischem Recht bis zu zwei Jahre Gefängnis.

wit/AFP

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