Gefährliches Weltkriegsrelikt 250-Kilo-Bombe in Potsdam entschärft

Tausende Menschen mussten die Altstadt verlassen, auch Regierungsgebäude waren betroffen: Die Entschärfung einer Weltkriegsbombe hat das öffentliche Leben im Zentrum von Potsdam zum Erliegen gebracht.

Fliegerbombe in Potsdam (am 13. September)
DPA

Fliegerbombe in Potsdam (am 13. September)


Im Zentrum von Potsdam haben Experten eine Weltkriegsbombe entschärft. Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe sei vom Kampfmittelbeseitigungsdienst ungefährlich gemacht worden, teilte die brandenburgische Landeshauptstadt mit. Der Zünder solle anschließend kontrolliert gesprengt werden.

Die Bombe war auf einem zentral gelegenen ehemaligen Trampdepot entdeckt worden. Die weiträumige Evakuierung ging mit erheblichem Aufwand einher; 3000 Menschen mussten den Sperrkreis mitten in der Stadt verlassen.

Zwei Pflegeheime wurden mit Unterstützung der Feuerwehr evakuiert, zudem lagen die Staatskanzlei, mehrere Ministerien und Landesämter sowie der Sitz der Bundespolizei in der Sperrzone. Auch der öffentliche Nahverkehr wurde erheblich beeinträchtigt.

Angaben der Stadt Potsdam zufolge handelte es sich um die 192. Weltkriegsbombe mit mehr als 100 Kilogramm Gewicht, die seit der Wiedervereinigung in der Großstadt entdeckt und unschädlich gemacht wurde.

mxw/AFP

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