Prinzenbrautbrust Sophie verzeiht ihrer Freundin

Sophie Rhys-Jones, bald Prinzessin am britischen Hof, hat sich großmütig gezeigt und ihrer ehemaligen Freundin vergeben. Diese hatte ein Urlaubsfoto, das die 34jährige oben ohne zeigt, an das Boulevardblatt "Sun" verhökert.


London - Sophie Rhys-Jones (34), künftige britische Prinzessin, hat ihrer ehemaligen Freundin verziehen, die für viel Geld ein Oben-ohne-Foto von ihr an das Massenblatt "The Sun" verkauft hatte. Auch ihr Verlobter Prinz Edward wolle die Fehde nun beenden, sagte Brian MacLaurin, eine Freundin des Paars, am Freitag in London. Kara Noble, eine frühere Kollegin von Sophie, hatte das Foto vor elf Jahren während eines Spanien-Urlaubs aufgenommen und es in dieser Woche der "Sun" zugespielt. Ihr Honorar wird auf bis zu 300.000 Mark (100.000 Pfund) geschätzt. Dem steht gegenüber, daß sie von ihrem Arbeitgeber, einem Musiksender, sofort fristlos entlassen wurde.

Damit ist sie nach Ansicht von Sophie und Edward genug bestraft. "Die beiden glauben, daß sie genug gelitten hat", sagte MacLaurin. "Kara hat sich schrecklich dumm verhalten, aber sie ist keine Verräterin." Es müsse schrecklich für sie sein, daß sie nun auf Schritt und Tritt von Fotografen verfolgt werde. Noble selbst hatte den Abdruck des Busen-Bildes als harmlosen Spaß bezeichnet. Sie habe doch nur zeigen wollen, wie locker die künftige Schwiegertocher von Königin Elizabeth sei, behauptete sie. Die Konkurrenzblätter der "Sun" hatten sie jedoch einhellig als "Verräterin" gebrandmarkt und ihr gedroht, die "Schandtat" werde sie bis ins Grab verfolgen.



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