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Starts in Flughafennähe: Private Mini-Drohnen bereiten Fluglotsen Sorgen

Mini-Drohne vom Typ Parrot AR (bei einer CDU-Wahlkampfveranstaltung im September): 528,50 Euro Strafe Zur Großansicht
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Mini-Drohne vom Typ Parrot AR (bei einer CDU-Wahlkampfveranstaltung im September): 528,50 Euro Strafe

Die wachsende Zahl privater Mini-Drohnen macht der Deutschen Flugsicherung Probleme: Der Arbeitsaufwand für Startgenehmigungen ist demnach deutlich gestiegen. Eine Sonderregelung für zivile Drohnen soll bereits im Gespräch sein.

Langen/Düsseldorf - Die Flüge privater Minidrohnen rund um Flughäfen bereiten der Deutschen Flugsicherung (DFS) Kopfzerbrechen. Der Arbeitsaufwand, um Startgenehmigungen für die kleinen Fluggeräte zu erteilen, habe deutlich zugenommen, sagte ein DFS-Sprecher und bestätigte damit einen Bericht der "Wirtschaftswoche".

In vielen Fällen werde nicht einmal um Erlaubnis gefragt, hieß es. "Wir fürchten, dass die meisten Käufer solcher Geräte nicht einmal wissen, dass sie diese in vielen Städten ohne Zustimmung des Flughafentowers nicht starten dürfen", zitierte die Zeitschrift eine DFS-Sprecherin.

Die Kontrollzonen rund um die Flughäfen decken in Berlin und Hamburg fast das gesamte Stadtgebiet ab. In Hannover, Frankfurt, Leipzig, Köln, Dresden, Düsseldorf und Dortmund trifft es jeweils große Teile des Stadtgebietes. Nötig sei mehr Aufklärung, sagte der Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Nach Angaben der "Wirtschaftswoche" sprechen Flugsicherung und Spezialisten von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bereits über eine Sonderregelung für die zivilen Minidrohnen.

Frühere hätten sich Fluglotsen mehr mit Drachen, Ballons oder den mittlerweile verbotenen Himmelslaternen beschäftigen müssen, sagte der DFS-Sprecher. Nun gebe es mehr Anträge auf Starts der Minidrohnen. Problematisch seien aber nicht kleine Spielzeughubschrauber, sondern leistungsfähigere Geräte, die höher als 100 Meter fliegen können. Auch Ballons solle man nicht mehr als 100 Meter Leine geben.

Zuletzt hatte die Piratenpartei für den Flug einer Minidrohne 528,50 Euro Strafe bezahlen müssen. Das Gerät war im September auf einer CDU-Wahlveranstaltung auf Bundeskanzlerin Angela Merkel zugeflogen und zwei Meter vor ihr abgestürzt (siehe Foto). Das Bußgeld wurde fällig, weil die Drohne in der Kontrollzone des Dresdner Flughafens ohne Flugerlaubnis des Towers gestartet war.

rls/dpa

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1. Seit mehreren Wochen ...
Loddarithmus 08.03.2014
... habe ich zu solchen Berichten hier gefragt, wo man denn Tontaubenschießen lernen kann. Jedesmal ist zensiert worden, wie diese Zuschrift wahrscheinlich auch. Also erneut: Gebt solche "Vögel" zum Abschuss frei, dann ist das Problem ganz schnell erledigt.
2. ...
MartinS. 08.03.2014
Zitat von Loddarithmus... habe ich zu solchen Berichten hier gefragt, wo man denn Tontaubenschießen lernen kann. Jedesmal ist zensiert worden, wie diese Zuschrift wahrscheinlich auch. Also erneut: Gebt solche "Vögel" zum Abschuss frei, dann ist das Problem ganz schnell erledigt.
Und auch dieses mal wäre eine "Zensur" von sonem Unfug durchaus angemessen gewesen. (den Begriff Zensur können sie dafür auch nicht wirklich in Anspruch nehmen, da wohl kaum eine Meinung unterdrückt wird, sondern lediglich haltloser Blödsinn entfernt. Man könnte es eher "den Müll raustragen" nennen) Aber um es mal ganz sachlich zu umschreiben. Sie können hier nichts fordern, da es sich lediglich um die Kommentarsparte eines Online-Nachrichtenmagazins handelt. Hier werden weder Gesetze noch Richtlinien erlassen, noch kann man einen offiziellen Antrag auf irgendwas stellen. (die Erlaubnis, etwas pauschal "abschießen" zu dürfen würde wohl auch unter ein Novum der Deutschen Gesetzgebung fallen) Was bleibt da noch, bis auf die Frage, warum man Blödsinn immer wieder schreibt, obwohl es einen doch offensichtlich aufregt, wenns bereits mehrfach nicht freigegeben wurde?
3. Haben Sie vielleicht einen Stock ...
Loddarithmus 08.03.2014
Zitat von MartinS.Und auch dieses mal wäre eine "Zensur" von sonem Unfug durchaus angemessen gewesen. (den Begriff Zensur können sie dafür auch nicht wirklich in Anspruch nehmen, da wohl kaum eine Meinung unterdrückt wird, sondern lediglich haltloser Blödsinn entfernt. Man könnte es eher "den Müll raustragen" nennen) Aber um es mal ganz sachlich zu umschreiben. Sie können hier nichts fordern, da es sich lediglich um die Kommentarsparte eines Online-Nachrichtenmagazins handelt. Hier werden weder Gesetze noch Richtlinien erlassen, noch kann man einen offiziellen Antrag auf irgendwas stellen. (die Erlaubnis, etwas pauschal "abschießen" zu dürfen würde wohl auch unter ein Novum der Deutschen Gesetzgebung fallen) Was bleibt da noch, bis auf die Frage, warum man Blödsinn immer wieder schreibt, obwohl es einen doch offensichtlich aufregt, wenns bereits mehrfach nicht freigegeben wurde?
... verschluckt? Begriffe wie Ironie oder Sarkasmus scheinen Ihnen fremd zu sein! Aber Sie sind wohl der Sheriff hier, dann haben Sie natürlich den Hut auf. Haben Sie auch Freunde?
4. ...runter holen natürlich!
giovanniconte 08.03.2014
Dann erledigt sich das ganz schnell. So eine Schrotladung a la Moorhuhn wäre natürlich der Königsweg. Hihi... !
5.
kumi-ori 08.03.2014
Ich habe mal einfach so bei E Bay geschaut: es gibt inzwischen schon fernsteuerbare Mini-Drohnen für 27,80 Euro. sicher werden diese Exemplare nicht so hoch fliegen, dass sie die Sicherheit des Luftraums beeinträchtigen, aber wir sehen hier schon mal, wohin die Reise geht. Bald wird es über unseren Köpfen nur noch so schwirren.
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