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Bahn-Unfall: ICE durchbricht Tor zur Fähre in Puttgarden

Auf der Fahrt nach Dänemark wird der ICE in eine Fähre verladen. Doch diesmal war das Tor im Hafen zu - und der Zug konnte nicht mehr bremsen. An Bord waren 98 Passagiere.

Unfall im Fährhafen: Vermutlich waren die Bremsen kaputt Zur Großansicht
Stelke/ Bundespolizei

Unfall im Fährhafen: Vermutlich waren die Bremsen kaputt

Ein ICE hat auf der Fahrt nach Dänemark ein geschlossenes Tor durchbrochen, das in Puttgarden den Zugang zur Fähre abriegelt. Der Lokführer sagt, er habe rechtzeitig gestoppt, aber die Bremsen hätten nicht reagiert.

Bei dem Unfall am Donnerstagnachmittag wurden das Tor und die Front des Zuges schwer beschädigt, verletzt wurde niemand. An Bord waren 98 Fahrgäste. Sie mussten den ICE verlassen und zu Fuß zur Fähre gehen. Üblicherweise fährt der Zug in Puttgarden in den Laderaum der Fähre und wird so nach Rødby transportiert, wo er wieder auf die Schienen gesetzt wird.

Um die genaue Unfallursache zu klären, müssen nun die Speicher des ICE ausgelesen werden, heißt es von der Bundespolizei. Wie hoch der Schaden ist, ist noch unklar.

vet/dpa

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