Provinz Quebec Hitzewelle im Osten Kanadas - mehr als 50 Menschen sterben

Temperaturen weit über 30 Grad Celsius und sehr hohe Luftfeuchtigkeit machen vielen Menschen im Osten Kanadas zu schaffen. Es gab mehr als 50 Tote.

Montreal
REUTERS

Montreal


Mehr als 50 Menschen sind bei einer Hitzewelle in der kanadischen Provinz Quebec gestorben. Das berichten kanadische Medien. Der TV-Sender CBC zählte unter Berufung auf Gesundheitsbehörden allein in Montreal 28 Tote. Die übrigen Toten seien in anderen Orten der Provinz gemeldet worden.

Die meisten Opfer waren den Angaben zufolge älter als 65 Jahre und hatten chronische Vorerkrankungen und gesundheitliche Risiken.

Die Temperaturen waren im Osten Kanadas auf mehr als 34 Grad gestiegen - etwa zehn Grad mehr als die in dieser Zeit übliche Höchsttemperatur. Angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit fühle sich dies aber eher wie 40 Grad an, wie die Leiterin der regionalen Gesundheitsbehörde, Mylène Drouin, sagte.

"Meine Gedanken sind bei den Angehörigen derjenigen, die in Quebec während dieser Hitzewelle gestorben sind", hatte Kanadas Premierminister Justin Trudeau auf Twitter geschrieben. Die Hitzewelle ist nun offenbar vorüber: Zum Wochenende sanken die Temperaturen.

jpz/dpa



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