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Racheakt: Hochzeitsgästen wurde Menschenfleisch serviert

Nachdem ein Gast einer Hochzeitsfeier auf den Philippinen die Braut angerempelt hat, haben die Verwandten kurzen Prozess gemacht: Sie töteten den Mann, dann servierten sie sein Fleisch den ahnungslosen Gästen.

Manila - Das Opfer, ein Cousin des Brautvaters, war gestolpert und hatte dabei versehentlich den Hintern der Braut berührt. Daraufhin stellten ihn vier Männer zur Rede, brachten ihn zu einem abgelegenen Ort und erstachen ihn dort, teilte der Polizist Perla Bacuel heute in der Stadt Narra südwestlich von Manila mit.

Einer der Beteiligten schilderte die grausame Tat den Ermittlern: Seinen Angaben zufolge übergossen sie den Körper des Toten mit Benzin, dann zündeten sie ihn an. Er habe selbst von dem Fleisch gegessen, erklärte der Mann. Der Brautvater, der an der Tat beteiligt gewesen sei, habe ihn dazu gezwungen. Dann seien die Täter zur Festgesellschaft zurückgekehrt und hätten den Gästen Stücke des Mordopfers angeboten.

"Weil sie betrunken waren, wussten sie wahrscheinlich nicht, was sie da aßen", sagte Bacuel. Ein zweiter Täter stellte sich ebenfalls der Polizei, die beiden anderen wurden verhaftet. Bei der strafrechtlichen Verfolgung des am 17. Juli begangenen Verbrechens werde der Kannibalismus erschwerend ins Gewicht fallen, sagte ein Polizeisprecher.

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