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NBA: Clippers verlieren Sponsoren wegen Rassismus-Skandal

DPA

Mercedes, Red Bull, Virgin Airlines: Die großen Sponsoren ziehen sich vom Basketball-Club Los Angeles Clippers zurück. Besitzer Donald Sterling hatte zuvor mit rassistischen Äußerungen für Empörung gesorgt.

Los Angeles - Sponsoren der Los Angeles Clippers haben Konsequenzen aus dem Rassismusskandal um Club-Besitzer Donald Sterling gezogen. Mindestens ein Dutzend Unternehmen beendeten ihr Engagement bei dem Team aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA oder setzten dieses bis zur Aufklärung der Affäre aus.

"Wir sind besorgt wegen der Aussagen, die dem Clippers-Eigentümer zugeschrieben werden", teilte Mercedes Benz der US-Zeitung "USA Today" mit und kündigte an, das Sponsoring einzustellen. Auch die Fluglinie Virgin America entschloss sich zu diesem Schritt, Red Bull legte die Partnerschaft zunächst auf Eis.

Clippers-Clubchef Sterling soll im Gespräch mit seiner Freundin diskriminierende Bemerkungen über Schwarze gemacht haben. Das ist zumindest auf einer Audio-Aufzeichnung zu hören, die US-Medien zugespielt wurde. Mit seinen Bemerkungen hatte der 80-Jährige zahlreiche Proteste ausgelöst. Der Verein stellte jedoch die Authentizität der Aufnahme in Frage. Für Dienstag hat die NBA eine Pressekonferenz angekündigt, auf der sie ihre Untersuchungen präsentieren wird.

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Rassismus in den USA: Protest gegen den eigenen Clubbesitzer
Da die Club-Finanzen nicht offengelegt werden müssen, ist nicht bekannt, wie groß die finanziellen Einbußen sein werden. Allerdings dürfte der Rückzug auch die anderen 29 NBA-Vereine treffen, da die Einnahmen über einen Finanzausgleich geteilt werden.

bka/dpa

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insgesamt 36 Beiträge
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1.
citi2010 29.04.2014
Die Dame muss ganz schön verzweifelt gewesen sein, die Ärmste, sich so einem Typen in die Arme zu werfen.
2.
danzermartin 29.04.2014
Ein Lob an die beteiligten Firmen. Die einzige Sprache, die solche Leute verstehen, ist die des Geldes.
3. ?
janne2109 29.04.2014
was gibt es zu diskutieren Spon? Das ist endlich mal eine sehr erfreuliche Haltung.
4. Optional
PARANRW 29.04.2014
soso, bedauerliche Einzelfälle, schon klar. Wie war das nochmal, wo beginnt der Fisch zu stinken??
5. @danzermartin
pass.opp.do 29.04.2014
'Arm' ist die Dame ganz sicher nicht. ;)
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Zu einem Basketballteam gehören fünf Akteure. Auf der Eins spielt der Point Guard (Aufbau). Die Zwei hat der Shooting Guard inne, dessen vornehmliche Aufgabe es ist, Punkte zu erzielen. Die Drei ist der Small Forward, eine wendige Flügelkraft mit einem guten Wurf. Spieler, die auf der Zwei oder Drei eingesetzt werden können, heißen "Swingmen". Die Vier ist der Power Forward, ein kräftiger Spieler, der durch seine Größe auch für Rebounds prädestiniert ist. Auf der Fünf spielt der Center, der zumeist in Korbnähe agiert. Die Positionen Eins und Zwei bilden den Backcourt, Drei bis Fünf sind der Frontcourt.
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2014 San Antonio K. Durant K. Leonard
2013 Miami Heat L. James L. James
2012 Miami Heat L. James L. James
2011 Dallas D. Rose D. Nowitzki
2010 LA Lakers L. James K. Bryant
2009 LA Lakers L. James K. Bryant
2008 Boston K. Bryant P. Pierce
2007 San Antonio D. Nowitzki T. Parker
2006 Miami S. Nash D. Wade
2005 San Antonio S. Nash T. Duncan
2004 Detroit K. Garnett C. Billups
2003 San Antonio T. Duncan T. Duncan
2002 LA Lakers T. Duncan S. O'Neal
2001 LA Lakers A. Iverson S. O'Neal
2000 LA Lakers S. O'Neal S. O'Neal


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